Nachlese

In der Tabelle finden Sie nach Aktualität geordnet einen Rückblick auf die Veranstaltungen und Aktivitäten von naturschutzakademie.at.

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Heuschrecken- und Libellentraining in Zagersdorf: Von Geist-Heuschrecken bis Federlibellen

09. Juli 2022

Rund um das ursprünglich als Rückhaltebecken angelegte Feuchtgebiet, umgeben von Dämmen, Wald und dem naturnahen Nodbach, konnten wir beim Heuschrecken- und Libellentraining so manche spannende Art entdecken! Teilnehmer*innen lernten zuerst die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale innerhalb dieser Tiergruppen kennen und schwärmten dann aus, um selbst welche zu fangen. Ziel war es, das noch wenig erforschte Gebiet um das Rückhaltebecken in Zagersdorf zu erkunden. So wurden unter der fachkundigen Leitung von Thomas Zuna-Kratky fünf neue Heuschreckenarten für das Gebiet nachgewiesen! Unter anderem die Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus) und die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar). Ein Highlight war außerdem eine sogenannte Geist-Heuschrecke, also das Phänomen einer frisch gehäuteten Heuschrecke mit ihrem noch weichen weißen Körper. Libellen-Expertin Martina Staufer zeigte uns eine Federlibelle, welche mit langen Haaren an ihren Vorderbeinen ihre Beute fängt. Direkt am Wasser wurden die Merkmale von Kleiner und Großer Pechlibelle verglichen (ein weitere Schönheit: die immature Kleine Pechlibelle, mit ihrem kräftig-orangen Thorax!) und mehrere wunderschöne Blaupfeilarten unter die Lupe genommen.

Das Heuschrecken- und Libellentraining fand im Rahmen des Projektes „Buntes Burgenland – Naturjuwele schützen“ statt, in Kooperation mit der Gemeinde Zagersdorf, und wird vom Land Burgenland und der EU unterstützt.

 


Besuch zur Frühsommer-Mahd am Waschberg!

27. Juni 2022

Montag, 27. Juni: der bisher heißeste Tag des Jahres ist angekündigt und die Pflegetruppe nimmt die Arbeit auf! Ende Juni ist der traditionelle Schnitttermin für pannonische Halbtrockenrasen. Daher wird, um die Blumenwiesen so schön zu erhalten, jetzt gemäht. Allerdings nur auf einem Teil der Flächen, damit ausreichend Futter für Insekten da ist – und damit die bunte Augenweide bestehen bleibt!

DI Sandra Klingelhöfer, Abteilungsleiterin der Naturschutzabteilung des Landes NÖ, und Schutzgebiets-Verantwortliche Mag. Manuela Zinöcker, beehrten Bürgermeisterin Mag. Sabine Hopf und das Projektteam gleich am ersten der drei Pflege-Tage mit ihrem Besuch. Die beiden staunten nicht schlecht, wie sehr sich der verbuschte Waschberg in den wenigen Jahren seit der Wiederaufnahme der Pflege in wunderschöne Halbtrockenrasen verwandelt hat!

Eine Besonderheit, die zur Zeit auf den wieder gepflegten Wiesen blüht, ist eine kleine Orchidee: die Sommerform des Brandknabenkrautes (Neotinea ustulata ssp. aestivalis). Diese Bestände wurden sorgfältig verortet und von der Mahd ausgespart – ebenso wie andere besonders blütenreiche, magere Flächen, die viele Insekten anziehen.

Am Mittwoch war die Juni-Mahd dann erledigt, und das Heu von den örtlichen Rinder- und Schafbauern abgeholt. Rechtzeitig, bevor am späten Nachmittag die Gewitter losgingen!

Das Luftbild gibt einen schönen Eindruck vom Ausmaß der bereits mehrere Hektar großen gepflegten Flächen.

 


Waschberg-Erlebnis für die VS Leitzersdorf!

24. Juni 2022

Schon um 7:45 starteten die 1. und 2. Klasse von der Volksschule los, um schneller als die Hitze des Tages am Waschberg zu sein! Am Gipfel angelangt ging es nach einer kleinen Jause und einem Schmetterlingsparty-Spiel gleich los mit dem Erkunden der Blüten- und Schmetterlingspracht! Die Erstklässler stürzten sich zuerst auf die Blumen. Mit Unterstützung unserer Begleiterin Laura K. lernten die Kinder viele tolle Pflanzen kennen. Besonders schön fanden wir den duftenden niederen Holunder, das kleine Mädesüß und den Wiesensalbei. Mit verbundenen Augen durften wir uns dann verschiedene Blumen ertasten. Am meisten Spaß machte den Kindern die Blumenrallye, bei der sie ihr neues Wissen noch einmal spielerisch vertiefen konnten.
Die 2. Klasse nahm sich gemeinsam mit Betreuerin Julia K. unterdessen Schmetterlinge, Hummeln und Heuschrecken vor. Das war heute gar nicht so einfach, bei dem Wind! Trotzdem ging uns so mancher Schachbrettfalter, Weißer Waldportier und auch Ochsenaugen ins Netz! Kaum kitzelten die Falter mit ihren Beinchen Kinder-Hände und Nasen, waren sie auch schon wieder weg! Dann noch rasch ein Gruppentausch – und schon war die Zeit wieder verflogen!
Frau Bürgermeisterin Sabine Hopf war auch mit dabei und genoss sichtlich die Begeisterung der Kinder am schönen Waschberg. Pädagogin Margot Marek anschließend: „Danke für einen unvergesslichen Ausflug!“

Der Ausflug fand im Rahmen des Projektes der Gemeinde Leitzersdorf, „Kulturlandschaft gemeinsam erhalten am Waschberg“, gefördet vom Land Niederösterreich und der EU (ELER), statt.

 


Wiesen der Karpaten in Siebenbürgen (Rumänien)!

16. bis 19. Juni 2022

Kaum zu glauben, dass die bereits für 2020 geplante (und dank COVID19 zweimal verschobene) Fachexkursion in den Apuseni Naturpark endlich stattfinden konnte!

Gleich an der Grenze zu Rumänien wird unsere 12-köpfige Delegation aus Österreich gebührend begrüßt: von einer in der alten Grenzstation nistenden Mehlschwalben-Kolonie, und gleich dahinter, einer Blauracke auf der Hochspannungsleitung!

Die knapp vier Tage vergehen wie im Flug – oder besser – wie im Traum! Rund um unseren Stützpunkt beim Bauern, auf etwa 1.200 m Seehöhe in der Umgebung von Ghetari, blühen die Wiesen nicht nur aufs prächtigste: die artenreiche Vegetation wechselt ihren Charakter auf den buckeligen Hängen auch alle paar Meter. Viel Bekanntes, aber auch so manche bunte Blume, bei der wir Bestimmungsbücher zücken (Scorconera rosea! So schön!). Später wird uns der Hausherr erläutern, wie die entsprechend extensive Bewirtschaftung, „Handarbeit“ mit Rindern und Pferden, funktioniert. Nebenbei werden wir mit köstlichen rumänischen Gerichten versorgt: mit „sanftem Tourismus“ hat sich seine Familie ein zusätzliches Standbein geschaffen.

Wir besuchen auch die höher gelegene Alm („Pojana“), wo die Rinder zurzeit auf Sommerweide sind, samt orthodoxer Kirche, Hochmoor und umliegender Streusiedlung. Hier hat jede Almhütte noch ihr eigenes „Sägewerk“, die Pferde erledigen den Transport. Am Samstag ein weiteres Highlight: die Eishöhle Peștera Scărișoara. Unsere Botaniker*innen finden sogar hier entlang des Treppenabgangs, zwischen all den gutbekannten Arten, Besonderheiten der Karpaten, wie zum Beispiel Symphytum cordatum oder ein hübsches orangeblütiges Lungenkraut.

Nach dreieinhalb Tagen, traumhaften Orchideenwiesen in einer – aus Besucher-Sicht – historischen Landschaft, einer unbestimmbaren Isophya-(Heuschrecken-) Art im Larvenstadium, etlichen „besondereren“ Schmetterlingen (wie z.B. Thymian-Ameisenbläuling und Goldener Scheckenfalter) und unzähligen Fotos, müssen wir leider schon wieder die Heimreise antreten. Nicht ohne einen kleinen Zwischenstopp im Natura 2000 Gebiet in der sengend heißen Steppe von Salonta, nahe der ungarischen Grenze: und prompt ist auch die Blauracke wieder da!

Danke an Harald Rötzer und unsere Rumänischen Kolleg*innen Alina-Sorina Biro und Cosmin Marius Ivascu, für die perfekte Anbahnung und Reiseleitung vor Ort, die uns unvergessliche Eindrücke beschert haben!

 


Tagfaltertraining am Kalvarienberg

14. Juni 2022

Kurzfristig müssen wir das Tagfaltertraining in Neusiedl am See verschieben: es schüttet! Einige Tage später, am Ersatztermin, sind dann obwohl es ein Dienstag ist, 14 Tagfalter-Begeisterte da! Exkursionsleiter Helmut Höttinger kann aus dem Vollen schöpfen: gleich auf der ersten Wiese am Fuß des Kalvarienberges, im Teichbachtal, finden wir ein breites Artenspektrum von verschiedenen Scheckenfaltern, Bläulingen und Dickkopffaltern. Arno Cimadon hat einen Stapel der neuen Tagfalter-Broschüren des Neusiedlersee-Gebietes mitgebracht, das Bestimmen-Üben kann losgehen!

Im Laufe des heißen Nachmittags bewegen wir uns (langsam) bis zum Plateau des Kalvarienberges hinauf. Die Artenliste wird immer länger, Zipfelfalter saugen an den Brombeeren und dem Backenklee, dazwischen Widderchen, Bockkäfer und andere Schönheiten, die Fotografen haben besondere Freude daran. Am Ende zählen wir 26 verschiedene Schmetterlinge und viele weitere Insekten!

Das Tagfaltertraining fand statt in Kooperation mit der Stadtgemeinde Neusiedl am See und wird gefördert im Rahmen des Programmes „Buntes Burgenland – Naturjuwele schützen“

 


Rohrendorf: Zeit der Schachbretter!

7. Juni 2022

Hält das Wetter aus oder nicht? Wir, das heißt die 3. Klasse der Volksschule, sind optimistisch und machen uns auf den schnellsten Weg in die Weinberge, Umweltgemeinderat Franz Fehr begleitet uns auch ein Stück. Beim ersten Rastplatz fliegen uns trotz dichter Wolkendecke schon die ersten Schachbrett-Falter entgegen: frisch geschlüpft und prächtig anzusehen!

Die ersten Kinder beginnen auch gleich, die bunte Blumenwelt der Raine zu erkunden. Da war doch schon ein wenig Steppen-Salbei am Weg, aber nur einige Kinder haben ihn gesehen. Deshalb herrscht in der Blumengruppe zunächst ein bisschen Verwirrung… Den Geruch kennen doch alle: vom Salbeitee natürlich!! Dann folgt das ganze Farbenspektrum: die gelbe Königskerze, das blaue Ochsenauge, der weiße "Windling"… Bei letzterem ist zumindest der Name logisch: der windet sich überall herum!

Die Sonne kommt heraus – und nun sausen zwischen den Schachbrettern noch aufregend viele weitere Tag- und Nachtfalter herum! Alexis- und Argus-Bläuling, Rotbraunes Wiesenvögelchen, … Aber was ist das jetzt? Bunt, Keulen an den Fühlern, aber nicht nach oben geklappte Flügel? Zwei Widderchen!

Um 12:30 sind wir bei der Schule zurück – und um 13h startet ein gewaltiger Wolkenbruch. Wie hat doch Frau Lehrerin Fritz am Morgen schon gesagt? „Bei unseren Ausflügen ist immer schönes Wetter!“

 


Die himmelblauen Bläulinge von Gedersdorf!

2. Juni 2022

Heute dürfen die zweite und dritte Klasse der Volksschule Gedersdorf ihre Weinberge erkunden. Das ist ein ganz schön langer Anmarsch aus Brunn! Aber einige Kinder kennen sich sehr gut aus und stürmen den Pfad durch den schönen Hohlweg in WIndeseile. Die Weingartenbrache und die bunten Wiesen ganz oben sind ein Schmetterlingsparadies. Vor allem die glitzernden Himmelblauen Bläulinge sind ein Favorit! Der schillernde Grüne Zipfelfalter entlockt auch so manchen einen Ruf der Begeisterung!

Die Kinder beschäftigen sich auch mit dem „Futter“ der Schmetterlinge. Aber Schmetterlinge essen ja nicht, sie trinken. Nektar nämlich, aus den vielen bunten Blumen, die die Schüler*innen fleißig sammeln: bunte, weiße, gelbe, violette Arten: Ackerwachtelweizen, Hornklee, Kronwicke, Natternkopf… Aber wer soll sich bloß so viele Namen merken?! Das ist auch nicht so wichtig, Hauptsache es hat Spaß gemacht! Und was ein Schmetterlingsblütler ist, das wissen am Ende alle!

Frau Umweltgemeinderätin Erika Waldum und Frau LIeselotte Jilka von NÖ Regional begleiteten unser Team und tauchten gemeinsam mit den fröhlichen Kindern in die bunte Welt der Schmetterlinge ein.

 


Die Schmetterlinge sind los in Senftenberg!

1. Juni 2022

Nach den Regengüssen der vergangenen Nacht war die schöne Magerwiese beim Brunnenschutzgebiet vorerst mal sehr nass: kann es da Schmetterlinge geben? Mit der 2. und 3. Klasse der Volksschule näherten wir uns spielerisch an die Sache: mit kreativen Falter-Tattoos, Blumenbildern und ersten Erkundungen in der Wiese. Eine vorbeigaukelnde Prachtlibelle landete gleich mal auf einer Kinderhand. Die Sonne war den Kindern gnädig und bald gab es kein Stoppen mehr: ein frisch geschlüpfter Bläuling! Noch einer! Halt – das ist ja ein anderer! Dann wurden es immer mehr… Auch ein Schwefelvögelchen ließ sich blicken! Ein Feuerfalter! Das Feuerfalter-Weibchen fand dann sogar einen guten Nasenplatz zum Saugen!

Die Kinder hatten prominente Begleiter: Vizebürgermeister Karl Gruber und Projektleiter Hannes Reithner aus Dross freuten sich mit der fröhlichen Kinderschar den ganzen Vormittag, und auch Volksschuldirektor Jörg Seiler begrüßte die Schmetterlingsforscher*innen.

Wem hat´s sehr gut gefallen? Miiiir!!!

 


Schmetterlingserlebnis in Dross: „Was ist denn ein Rote-Liste-Falter?“

31. Mai 2022

Die Kinder der 3. und 4. Volksschule in Dross ahnen offenbar schon, was sie erwartet: beinahe im Laufschritt erreichen wir die erst Schmetterlingswiese: das Rückhaltebecken beim Friedhof. Dort können alle nach Herzenslust in die Welt der Falter, Blumen und Heuschrecken eintauchen. Beeindruckend, was sie schon alles wissen: „Ein Bläuling!“ Mit einem Auge auf den Falter und dem zweiten ins Bestimmungsbuch geht es noch genauer: „Ein Argus-Bläuling!“ Auch beim zweiten Rückhaltebecken sind die jungen Schmetterlings-Forscher*innen ganz eifrig beim Bestimmen, und auch die Liste der Besonderheiten wird immer länger: Großer Feuerfalter, Alexis-Bläuling, Himmelblauer Bläuling… Mit dem Wegerich-Scheckenfalter ist sogar eine ganz seltene Art dabei!

Die Blumen bieten auch jede Menge Spiel und Spaß. Die Kinder erkennen viele davon schon, wie Margerite, Klatschmohn und Rotklee. Beim Zackenschötchen herrscht kurz Verwirrung: Ist das Raps? Für die Burschen muss es dann sportlich sein: Blumenwettrennen! Mit der Gruppenaufteilung waren nicht alle zufrieden: „Das war ja unfair, in der anderen Gruppe waren lauter Streber!“

In der Kreativ-Gruppe ist vor allem für die Mädchen das Blumen-Tattoo kleben ein Highlight. Dafür nehmen sie auch die klebrige Salbe auf der Haut locker in Kauf, während die Burschen diese eher als eklig empfinden!

Was hat Euch denn am besten gefallen? „Alles!“

 


Leitzersdorf: Die geheimnisvolle Welt der Nachtfalter

27. Mai 2022

Freitagabend, 20 Uhr, am Fuße des Waschbergs in Leitzersdorf: Eine große fröhliche Runde von „Nachteulen“ zieht in Richtung Berg, zu den sechs Leuchttürmen, die die Schmetterlingsexperten Dr. Wolfang Stark und DI Gerhard Rotheneder aufgestellt haben, um die Flugkünstler der Nacht vor den Vorhang zu holen. Doch was können die Experten präsentieren, wenn plötzlich der Regen einsetzt und sich „Eulen“ und „Bären“ fernab der klatschnassen Lichtzelte verstecken? … Raupen! Sehr coole Raupen sogar: zum Beispiel die schwarze Raupe des Heckenwollafters, einer streng geschützten Art, oder die fette grüne Raupe der ebenso bemerkenswerten Großen Moderholzeule! Allmählich hört der Regen auf, und siehe da: Die ersten Falter finden das Licht! Es dauert gar nicht lange, und sogar größere Arten wie der rosafarbige Kleine Weinschwärmer fühlen sich vom Licht wie magisch angezogen. Letztendlich ist die „Ausbeute“ trotz Regens gar nicht schlecht!

Die Exkursion fand im Rahmen des Projekts der Gemeinde Leitzersdorf, „Kulturlandschaft gemeinsam erhalten am Waschberg“, mit Unterstützung von Land Niederösterreich und der Europäischen Union statt. Hier finden Sie weitere Infos auf der Projekthomepage der Gemeinde.

 


Was ist denn da in Droß geschlüpft?!

25. Mai 2022

Das Interesse der Schüler und Schülerinnen in Droß an „ihren“ Schmetterlingen ist ungebrochen. Das merkt man gleich an den vielen Basteleien und Zeichnungen, die mit Hingabe und Akribie zu richtigen Kunstwerken werden! Motivation kommt immer wieder aus dem Puppenhaus: Vorige Woche ist ein Wiener Nachtpfauenauge geschlüpft und heute wieder eine andere Art. Was könnte das sein? Die hellen Flügel fein dunkel gemustert, kräftige, pelzige Beine... Es ist ein Gabelschwanz!
Und die Neugierde ist groß: Wird noch ein Schmetterling schlüpfen? Welche Art wird die nächste sein??

 


Wieder ist eine neue Art in Gedersdorf geschlüpft!

19. Mai 2022

Die Schüler und Schülerinnen in Gedersdorf durften ja jetzt schon einige Schmetterlinge in die Freiheit begleiten. Doch nun ist neben einem Wiener Nachtpfauenauge ein ganz besonderer Schmetterling geschlüpft, der alle, Lehrer wie Kinder, fasziniert hat: ein Gabelschwanz!

 


Noch ein Schlupf in Rohrendorf!

16. Mai 2022

Das große Schlüpfen geht weiter in Rohrendorf: Diesmal finden die Kinder wieder einen Ligusterschwärmer im Puppenhaus!

 


Große Überraschung nach dem Wochenende!

9. Mai 2022

Über das Wochenende ist es beinahe eng im Rohrendorfer Puppenhaus geworden! Gleich zwei Wiener Nachtpfauenaugen, ein Lindenschwärmer und ein Ligusterschwärmer sind geschlüpft! Da haben die Kinder natürlich alle Hände voll zu tun sie ins Freie zu bringen.

Von den beiden Nachtpfauenaugen gibt es auch ein Video!


Kuschelige Schmetterlinge in Rohrendorf

6. Mai 2022

Gleich zwei Wiener Nachtpfauenaugen sind an einem Tag geschlüpft! Die Kinder sind erstaunt und begeistert als sie den ersten Falter entdecken: „Der hat einen kuscheligen Körper!“

 


Nachmittagsbetreuung für einen Falter

5. Mai 2022

Die Kinder der Nachmittagsbetreuung staunen nicht schlecht über das frisch geschlüpfte Wiener Nachtpfauenauge, das sie im Puppenhaus entdecken. Schmetterlinge halten sich eben nicht an reguläre Schulstunden, sondern sind immer für eine Überraschung gut!

 


Die Lindenschwärmer sind unterwegs!

5. Mai 2022

Zwei Lindenschwärmer sind in Gedersdorf geschlüpft. Natürlich haben die Kinder sie einmal mehr begeistert auf ihrem Weg in die Freiheit begleitet.

 


Ein Projekt für die gesamte Schulgemeinde!

5. Mai 2022

Schon wieder sind zwei Schmetterlinge in Droß geschlüpft, diesmal zwei Lindenschwärmer.
Mittlerweile sind nicht nur die Kinder begeisterte Schmetterlingsforscher*innen, nein, auch ihre Eltern wollen mitmachen! So recherchieren manche Kinder gemeinsam mit ihren Eltern zu den geschlüpften Arten und eine Mutter wollte sogar das Puppenhaus sehen!

 


Senftenberg: Schon wieder zwei Falter geschlüpft!

2. Mai 2022

Montag früh in Senftenberg: die Aufregung ist groß! Zwei neue Falter sind geschlüpft – groß und klein! Ein Wiener Nachtpfauenauge und ein Lindenschwärmer!

Der Lindenschwärmer scheint ganz aufgeregt, wie dieses Video zeigt.

 


Leitzersdorf: Ein Puppenhaus und ein Hornissennest für die Volksschule!

2. Mai 2022

Heute früh staunten die Kinder nicht schlecht – das erste Wiener Nachtpfauenauge ist geschlüpft! Schon die dritte Art, nach dem Kleinen Nachtpfauenauge und dem Lindenschwärmer. Zur Feier des Tages wurde auch gleich Frau Bürgermeister Sabine Hopf eingeladen (auch eine große Schmetterlingsfreundin!). Nach ausgiebiger Betrachtung des Nachtpfauenauges und des ebenfalls geschlüpften Lindenschwärmers wurden die beiden gleich im Schulhof freigelassen.
Lang hat es nicht gedauert: Am 19. April (und mit einem Kokon-„top-up“ nochmal am 22. April) gab es Besuch in der Volksschule: Julia Kelemen-Finan und ihre beiden Begleiterinnen, Julia Balasch und Magdalena Mayer, kamen voll bepackt mit dem Puppenhaus (mit Kokons lokaltypischer Schmetterlinge) und einem (leeren!) Hornissennest – ein Geschenk von Herrn Peter Wohlfahrt aus Wollmannsberg. Zuerst war die zweite, dann die erste Klasse dran, sozusagen als „Einstieg in den Frühling!“
Bei den Einstiegs-Quizzes, und dann erst recht beim Austeilen der Puppen, kam Aufregung bei den Kindern und den Pädagoginnen, Frau Marek und Frau Nägerl, auf: zwei Puppen bewegen sich schon! Die dritte Puppe „schläft noch ganz fest“, wie ein Schüler treffend erklärte. Welche Falter aus den Puppen in den nächsten Wochen schlüpfen, werden die Kinder selbst herausfinden!
Die Kinder versuchten auch, das filigrane Hornissennest anzufassen und zu untersuchen. Gemeinsam fanden sie heraus, dass Hornissen wie Bienen in einem Staat leben, aber keinen Honig produzieren, sondern ihre Larven mit kleineren Insekten füttern. Nach dem Ende unserer Einheit brauchte niemand mehr Angst vor Hornissen zu haben, denn wir haben einen Mythos aufgeklärt: obwohl Hornissen so groß und gefährlich wirken, ist ihr Stich zwar schmerzhafter, aber nicht giftiger als jener von Bienen oder Wespen.
Nach dieser Einstimmung freuen wir uns auf ein Wiedersehen am Waschberg, wo dann viele Insekten aufgespürt, bestimmt und bestaunt werden können!

Die Schulveranstaltung fand im Rahmen des von Land NÖ und der EU geförderten Gemeinde-Projektes „Kulturlandschaft gemeinsam erhalten am Waschberg“ statt. Siehe dazu auch die Gemeinde-Seite.

 


Vogelsprache: „Strangers in Paradise“

30. April 2022

Jene, die Andreas Wenger schon kennen, wissen, dass es ein wunderbarer Tag wird. Die anderen sind voller Erwartung, es „eilt ihm ja sein Ruf voraus“, wie es Jenny treffend formuliert. Also lässt sich die aufmerksame Runde von Hobby- und professionellen Ornitholog*innen auf das Erlebnis ein. Im Indoor-Teil vermittelt uns Andreas anhand wissenschaftlicher Grundlagen schon sehr anschaulich, wie alle Lebewesen in der Natur in einer permanenten Kommunikations-Verbindung stehen. Informationsinhalte von Vogel-Lauten werden nicht nur innerhalb einer Art verstanden, sondern auch zwischenartlich, sogar zwischen unterschiedlichen Tierklassen. Das heißt zum Beispiel, die Warnrufe des Rotkehlchen werden vom Reh nicht nur gehört, sondern auch in ihrer Bedeutung verstanden.
Am Nachmittag spazieren wir in die Au und üben uns als „Säugetiere“ darin, die Laute – und Spuren – in der Natur selbst wahrzunehmen, mit Vögeln als Lehrer. Am individuellen „Sitzplatz“ praktizieren wir unter anderem, Luftalarm (Habicht!) und Bodenalarm (Mensch?) und die Reaktionen darauf zu orten und von den Baseline-Gesängen zu unterscheiden. Auch andere Spuren bleiben nicht verborgen, von der Hirschlosung bis zu den Ringel-Löchern des Mittelspechts auf der Linde. Voller geschärfter Sinne und Dankbarkeit für den schönen Tag gehen wir auseinander.

 


Frisch geschlüpft in Rohrendorf!

29. April 2022

DAS Highlight in Rohrendorf: Der Lindenschwärmer schlüpft! Und die Kinder sind live dabei!
Der Falter braucht ein bisschen Zeit, um seine Flügel zu entfalten. Doch dann fischen die Kinder ihn versiert und dennoch vorsichtig und hochkonzentriert mit Holzsteckerln aus dem Puppenhaus und entlassen ihn in die Freiheit.

Und wieder gibt es ein Video dazu!!


Wer ist denn da in Gedersdorf geschlüpft?

28. April 2022

Was sitzt denn da im Puppehaus? In Gedersdorf sind es gleich zwei Falter, die geschlüpft sind: ein Osterluzeifalter und ein Wiener Nachtpfauenauge. Begeistert sind nicht nur die Kinder, sondern auch Frau Lehrerin Kitzler: „Wir sind schon gespannt auf den nächsten Nachwuchs!“

 


Ein besonders schöner Schmetterling flattert in Droß in die Freiheit!

28. April 2022

Wieder ist ein Falter in Droß geschlüpft! Obwohl die Trennung vom wunderschönen Osterluzeifalter sichtlich schwer war, habe ihn die Kinder, nach ausgiebiger Begutachtung, doch gleich in der Früh in die Freiheit entlassen. Und das war eine gute Entscheidung, wie uns Frau Lehrer Willner schreibt: „Als wir zu Mittag nachschauten, war er bereits weggeflogen.“


Eine gefährliche Welt für Schmetterlinge in Droß-Stratzing

25. April 2022

Zwei Falter sind schon geschlüpft in der Volksschule Droß-Stratzing. Leider haben die Schüler*innen einen davon aber am Tag nach der Freilassung tot aufgefunden. Es ist eine gefährliche Welt für Schmetterlinge! Aber zumindest solange sie als Puppen im Puppenhaus der Kinder liegen, sind sie sicher. Deshalb waren Freude und Begeisterung über viele neue Puppen, die sie heute zur Betreuung bekommen haben, sehr groß.

 

 


Rohrendorf: Fast schon Überfüllung im Puppenhaus

25. April 2022

Wie viele Puppen haben die Schüler*innen in Rohrendorf gerade zu betreuen? Sie wissen es ganz genau: Sechs Stück, denn zwei sind ja schon geschlüpft. Da sind Freude und Begeisterung groß, dass sie heute gleich noch 19 weitere Puppen bekommen. Jedes Kind darf eine Puppe ins Puppenhaus legen, das am Ende schon ziemlich voll ist. Hoffentlich schlüpft bald der nächste Schmetterling, dass wieder mehr Platz ist!


Gedersdorf: Freiheit für den Osterluzeifalter

25. April 2022

Die neuen Puppen kommen! Aber zuvor sollte der Osterluzeifalter doch noch freigelassen werden, oder?!
Das Wetter ist zwar nicht besonders einladend, dennoch schaffen es die Kinder schließlich, mithilfe eines Steckerls, ihn aus dem Puppenhaus auf einen blühenden Strauch zu setzen. Dort öffnet er kurz seine Flügel und zeigt seine ganze Pracht bevor er sich vor der Kälte im Laub versteckt. Danach dürfen die Kinder die neuen Puppen ins Puppenhaus legen.


Sooo viele Schmetterlingserlebnisse in Senftenberg!

25. April 2022

Die Schüler*innen in Senftenberg sind kaum zu bremsen, so viel wissen sie über Schmetterlinge. Aber auch für so manches ganz persönliche „Schmetterlingserlebnis“ ist Zeit, bevor es dann soweit ist: Die neuen Puppen werden begutachtet und ganz vorsichtig ins Puppenhaus gelegt. Hoffentlich schlüpft bald wieder ein Falter!

 

 


Frühlingserwachen in der Au

23. April 2022

Nach Corona- und Regenjahren endlich wieder ein „Anpaddeln“ im Frühling! Die kurzweilige technische Einführung von Herbert zeigte Wirkung – alle blieben beim Einsteigen in die wackeligen Boote trocken! Und alle griffen fest in die Ruder – sogar Olivia, unsere Jüngste (mit Schilfhalm als Mini-Ruder). Die letzten Regenfälle haben der Au gut getan, die Bäume grünen um die Wette. Der Wasserspiegel ist allerdings noch nicht hoch genug, um auch die Biber untertags aus ihren Bauen zu locken. Biberrutschen und Spuren von allerlei anderen Tieren erspähten wir aber zuhauf!
Nach der gemütlichen Bootsrunde im Krumpenwasser, entlang imposanter Silber- und Bruchweiden, sammelten wir im Auwald noch Kräuter – zum Knospen-Einlegen (Bärlauch) oder für eine etwas verspätete Gründonnerstagssuppe: Giersch, Bärlauch, Brennnessel, Gundelrebe, Knoblauchrauke, Scharbockskraut, Veilchen, Taubnessel, Vogelmiere/Hühnerdarm. Der Giersch war geschmacklich eindeutig der Favorit!

 


Senftenberg: Das 1. Wiener Nachtpfauenauge ist geschlüpft!

22. April 2022

Klassenlehrerin Kristin Schaffer berichtet über die Begeisterung der Zweitklässler über den riesigen Schmetterling – den die Kinder richtig identifiziert haben. „Außerdem haben die Schüler der 2. Klasse Quadramas zu den Entwicklungsstadien von Schmetterlingen hergestellt!“

Wie die Kinder den Falter freilassen, zeigen sie in diesem Video. Danach bleibt er noch geduldig am Zaun sitzen und lässt sich noch einmal filmen!

Die Schule dokumentiert das Projekt auch fleißig auf ihrer Homepage: hier aus der 2. Klasse ... und hier aus der 3. Klasse .

 


Erster Schlupf in Senftenberg!

20. April 2022

Frau Lehrerin Irene Moser berichtet aus der 3. Klasse: „Die Kinder sind begeistert und überrascht, dass es so schnell gegangen ist!“ Ein Kleines Nachtpfauenauge und ein Osterluzeifalter sind geschlüpft – und wurden schon im Schulgarten freigelassen!

 


Dross: Es tut sich was im Puppenhaus!

20. April 2022

Frau Lehrerin Willner erfreut: „Heute in der Früh war die Aufregung groß. Der erste Schmetterling ist geschlüpft. Es ist ein Kleines Nachtpfauenauge. Die Kinder sind wirklich mit Staunen und Bewunderung bei unserem Puppenhaus. In der Pause trugen wir es in den Schulgarten und öffneten die Schachtel. Aber der Falter möchte uns scheinbar noch nicht verlassen…“

 


Erster Schlupf in Rohrendorf!

19. April 2022

Soeben haben uns die ersten Meldungen von Schmetterlingen  - einem Kleinen Nachtpfauenauge - aus Rohrendorf erreicht.

Hier gibt es sogar ein Video dazu!!


Schmetterlings-Puppenhaus in Dross eingerichtet!

8. April 2022

"Die Kinder schauen wirklich jeden Tag nach, ob sich bei den Schmetterlingspuppen etwas verändert hat", berichtet Frau Lehrerin Johanna Willner.

Das Schmetterlings-Puppenhaus ist nunmehr fertig eingerichtet. Und: Wir haben auch schon die ersten Fotos aus Dross bekommen. Toll!!

 


Von gut getarnten Spinnen und frechen Schmetterlingen!

5. April 2022

Die Kinder der dritte Klasse der Volksschule Rohrendorf wissen es genau: Raupen machen nur eins: essen, essen, essen, essen, essen! Doch als wir ihnen zeigen, wie winzig Schmetterlingseier sind, staunen sie, denn dann können Raupen beim Schlüpfen ja auch nicht größer sein! Lion weiß es sogar noch besser: „Die Raupe ist noch ein bisschen kleiner als das Ei, weil sie ins Ei passen muss.“ Ja, dann ist auch klar, warum sie nach dem Schlüpfen nur noch fressen, fressen und noch mal fressen: um schnell zu wachsen.

So eine Raupe, aber Schmetterlinge leben in einer gefährlichen Welt. Denn nicht nur Vögel mögen Raupen und Schmetterlinge zum Fressen gern. „Eine Spinne versteckt sich hinter einem Blatt, damit sie der Schmetterling nicht sieht!“, weiß Maria.

Aber manche Schmetterlinge sind auch ganz schön unverschämt, wie Felix meint: „Der Totenkopfschwärmer geht zu den Bienen rein und stiehlt den Honig. Sehr frech!“

Frau Lehrer Anita Khalil ist genauso wie die Kinder von den unterschiedlich großen Puppen, die wir mitgebracht haben, fasziniert. Doch als wir den Kindern dann ihr Puppenhaus übergeben, sind sie nicht nur begeistert, sondern auch ein bisschen verunsichert: Stört die Puppen der Lärm, den eine Schulklasse machen kann, eh nicht?! Da können wir zum Glück Entwarnung geben!


Was ist das? Lebt das noch?

5. April 2022

Heute ist einiges los in der Aula der Volksschule Gedersdorf! Schließlich bekommen die Schüler und Schülerinnen der zweiten und dritten Klasse mit ihren Lehrerinnen, Frau Maria Kitzler und Frau Birgit Sax, heute ihr Puppenhaus. Davor beeindrucken uns die Kinder mit ihrem Wissen. Dass ein Schmetterling Vorder- und Hinterflügel, also insgesamt vier Flügel hat, ist beispielsweise selbstverständlich für Paul.

Ebenso kennen sich die Kinder mit Schmetterlingsraupen aus. Lukas erklärt, dass sich manche Raupen tarnen. Und Hannes ergänzt, dass es auch giftige Raupen gibt. Doch was muss mit der Raupe passieren, dass sie ein Schmetterling wird? Anika weiß es: „Die Raupe verpuppt sich.“

Doch als wir ihnen dann unser Mitbringsel zeigen, ist die Überraschung groß: Was ist das? Und: Lebt das noch?

Ja, es lebt! Aber es sind keine erwachsenen Schmetterlinge, auch keine Schmetterlingseier oder Raupen. Es sind Schmetterlingspuppen!

Und was haben die Kinder mit den Schmetterlingen vor, die aus diesen Puppen schlüpfen werden? Da sind sie sich einig: „Sie in die Freiheit entlassen!“


Die Puppe bewegt sich!

4. April 2022

Was macht ein Schmetterlingsforscher? Theo weiß es: „Schmetterlinge beobachten und was über sie herausfinden.“ Die Schüler und Schülerinnen der zweiten und dritten Klasse der Volksschule Senftenberg wissen auch einiges über die Ausrüstung eines echten Schmetterlingsforschers und viele haben sogar selbst Becherlupen zuhause. Kein Wunder, nachdem manche bereits in der ersten Klasse ein fächerübergreifendes Schmetterlingsprojekt gemacht haben!

Aber auch über die Tiere selbst wissen die Kinder gut Bescheid: Paul erklärt, dass Schmetterlinge ihren Rüssel beim Fliegen einrollen. Und wie schaut so ein Rüssel aus? Wie ein Schlauch? Nein, eher wie ein Strohhalm, mit dem die Schmetterlinge Nektar saugen!

Über den Vergleich eines Schmetterlingsflügels direkt nach dem Schlüpfen mit einem nassen Fetzen müssen alle schmunzeln.

So richtig spannend wird es, als wir unser Mitbringsel herzeigen: ein Puppenhaus und Schmetterlingspuppen. Wir haben auch eine ganz große Puppe mit, die auch die Klassenlehrerinnen Irene Moser und Kristi Schaffer bewundern. Eine der kleineren Puppen bewegt sich sogar in Thomas Hand! Das ist fast ein bisschen gruselig. Trotzdem traut sich jedes Kind, die Puppe in die Hand zu nehmen. Jetzt sind alle gespannt, wann der erste Schmetterling schlüpft!

 


Die Außerirdischen kommen in die Volksschule!

4. April 2022

Warum sind wir heute in der Volksschule Droß-Stratzing? Den SchülerInnen der dritten und vierten Klasse können wir nichts vormachen – wegen der Schmetterlinge und des Puppenhauses!

Wir staunen über das enorme Wissen der Kinder: Sie wissen genau, wie viele Beine ein Schmetterling hat, dass er seinen einrollbaren Rüssel zum Saugen verwendet und dass aus der Raupe, die aus einem Ei schlüpft, erst nach dem Puppenstadium der Schmetterling wird. Gemeinsam beantworten wir auch schwierige Fragen, wie z.B: Wie überleben Schmetterlinge den Winter?

Selbst Vizebürgermeister Hannes Reithner freut sich, dass die Kinder so viel wissen und zeigt ihnen, wie viele Schmetterlinge er schon in Droß gesehen hat.

Schließlich schaffen wir es aber doch noch nicht nur die Kinder, sondern sogar die beiden Lehrerinnen, Frau Ingrid Malina und Frau Johanna Willner zum Staunen zu bringen - mit einer Detailaufnahme eines Schmetterlingrüssels. Frau Lehrer Malina meint dazu bewundernd: „Schaut toll aus, wie ein Außerirdischer!“

Und als dann tatsächlich, wie vermutet, beiden Klassen gemeinsam draußen im Garten ihr Puppenhaus bekommen, ist die Freude und Begeisterung ganz besonders groß!

 


Vorfrühling am Waschberg!

26. März 2022

Mit einer fröhlichen Runde Bürger*innen aus Leitzersdorf, Wiesen und Stockerau ging es am 26.3. zum Erkunden der ersten Frühlingsboten auf den Waschberg. Durch den Wald am Hangfuß vorbei am schönen Hohlweg - mit imposanten Exemplaren von Dirndl, Feldulme und Weißdorn- bis auf den Berg: überall blüht und sprießt es schon! Bürgermeisterin Sabine Hopf freute sich besonders über die vielen "Osterglocken" (Pulsatilla pratensis subs. nigricans) und den Großen Kuhschellen (Pulsatilla grandis), die seit Aufnahme der Pflegearbeiten nun auf den entbuschten Wiesen blühen!
Die Vogelwelt war am heutigen Nachmittag nicht so richtig präsent – aber wir waren ja nicht zum letzten Mal da!

Laufende Aktualisierungen zu den Aktivitäten am Waschberg finden Sie hier.

 


Feuchtwiesenerlebnis für Multiplikatoren

21. September 2021

Endlich konnten wir das (bereits zweimal Corona-bedingt verschobene) Feuchtwiesen-Erlebnis abhalten! Die Landschaft rund um die Rohrbacher u. Schattendorfer Teichwiesen präsentierte sich im schönsten Spätsommerkleid und die Laune der durchwegs weiblichen Teilnehmerinnen war prächtig! Die Wiesen waren voller Kleintiere und bunten Blumen, eine ideale Ausgangsbasis zum Entdecken und Bestimmen der herbstlichen Fauna und Flora. Mit Hilfe von Johanna Almasys selbstgemachten Bestimmungstafeln für Wirbellose war eine erste Zuordnung „kinder“leicht.

Was Kinder am meisten an Insekten und anderen Wirbellosen fasziniert? Zum Beispiel, ob sie ein Männchen oder Weibchen in den Händen halten: eine gute Gelegenheit, Palpen der Spinnen („Boxhandschuhe“) oder Legebohrer und andere Anhängsel von Heuschrecken genauer unter die Lupe zu nehmen!

Nebenbei wurde auch thematisiert, was beim Ausflug mit der Schulklasse naturschutzrechtlich wo erlaubt ist und wofür man eine Genehmigung benötigt.

Das Feuchtwiesenerlebnis nimmt auch Teil an den österreichweiten Aktionstagen der Nachhaltigkeit (18.9.-8.10.2021) – siehe hier.

 


Libellentraining in den Tullnerfelder Donauauen

10. Juli 2021

Eigentlich war ein Exkursionsort etwas weiter westlich angesagt, aber die Rahmenbedingungen und kleine Gruppengröße verleiteten uns letztendlich, tiefer in die Auen im Europa- und Naturschutzgebiet in der Stockerauer Au einzutauchen. Nach einem kleinen Erkundungsgang im Auwald stachen wir mit einem Canadier Viersitzer ins Krumpenwasser, dem wild-romantischen Altarm mit Anschluss zur Donau.

Aus der wunderbaren Wasser-Perspektive legte die kleine, aber hochmotivierte Gesellschaft unter Leitung von Martina Staufer nur eine relativ kurze Strecke zurück, diese aber gespickt mit einer großen Libellen-Dichte! Insbesondere der Anblick der unzähligen, an den Teichrosenblättern ablaichenden Tandems der Blauen Federlibelle war sehr beeindruckend. Auch am Bootsrand ließen sich die hübschen Libellen wunderbar beobachten.

Am Ende hatten wir an diesem heißen Sommertag immerhin 10 Arten auf der Liste: zwar keine Raritäten, aber mit so attraktiven Auenbewohnern wie dem Kleinen Granatauge, der Gebänderten Prachtlibelle oder der Braunen Mosaikjungfer durchaus etwas für´s Gemüt!

 


Heuschreckentraining auf den Rohrbacher Teichwiesen

3. Juli 2021

Ein bewegtes Relief und unterschiedlichste Lebensräume vom Trockenrasen bis zum Seggensumpf, zusammen mit einem hohen Anteil an naturschutzgerecht bewirtschaftetem Extensivgrünland, machen die Landschaft rund um den Rohrbacher Kogel nicht nur zu einem der "Hot-Spots" in der österreichischen Biodiversität: der Spaziergang hier tut auch der Seele gut!

Insgesamt konnten wir mit bewährt-kompetenter Unterstützung von Thomas Zuna-Kratky 25 Heuschreckenarten (inkl. Gottesanbeterin) nachweisen, das ist über 40 % des für den Rohrbacher Kogel und seine Umgebung bekannten Artenspektrums! Wir entdeckten sogar eine besondere Rarität: die Mittlere Buntschrecke (Poecilimon intermedius)! Diese attraktive Besonderheit ist sonst in Österreich nur auf den Pischelsdorfer Wiesen nachgewiesen!

Dazu kamen auch jede Menge Schmetterlinge, Libellen, usw. Dabei sind wir gar nicht bis zum „Gipfel“ gekommen – der Weg war wieder einmal das Ziel!

Danke an Rupert Hafner für die super Aufnahmen von der Buntschrecke, und an Liesi Forsthuber für die schönen weiteren Fotos!

 


Tagfaltertraining am Bisamberg

2. Juli 2021

Nicht immer lässt sich das Wetter voraussagen, so kann es auch einmal Anfang Juli so gar kein Tagfalterwetter haben. Nichtsdestotrotz versammelte sich eine große Schar an Schmetterlingsfreunden und stieg von Langenzersdorf auf den Bisamberg. Helmut Höttinger und Thomas Holzer stellten nicht nur Tagfalter vor, sondern gingen auch auf Funde anderer Schmetterlinge ein. Wind und geschlossener Bewölkung zum Trotz gelangen so auch beispielsweise Beobachtungen von Widderchen. Schutzgebietsbetreuer Manuel Denner beantwortete Fragen zur aktuellen Pflegemaßnahmen am Bisamberg. So wurde der Wissensdurst der Anwesenden doch gestillt.

 


Sammelspaziergang am Waschberg!

27. Juni 2021

In prächtigem Blütenflor präsentierte sich der Waschberg Ende Juni, zur Zeit der Flockenblumen, bunten Disteln, Schachbrettfalter und Hirschkäfer! Der Biologe und Wildkräuter-Experte Harald Schau ließ keine Fragen der wissbegierigen Teilnehmer*innen offen, insbesondere zur Biologie und Ökologie der Blütenpflanzen und der charakteristischen Waschberggräser. Aufrechte Trespe, Glatthafer, verschiedene Schwingel-Arten – sie alle wurden genau inspiziert und ihre Rolle in der Vegetation am Waschberg erläutert. Die Frage, was für daheim ins Sackerl darf, war einfach zu beantworten: Blumen auf Wiesen wie hier, die noch dazu am darauffolgenden Tag gemäht werden, kann man für den Eigenbedarf pflücken, sofern der Grundbesitzer – hier: die Gemeinde – einverstanden ist. Alles andere, insbesondere geschützte Pflanzen wie etwa Orchideen, lässt man stehen.

Der Sammelspaziergang fand im Rahmen des LEADER-Projektes „Naturschutz am Waschberg“ statt und wird von der Gemeinde, Land und der EU unterstützt.

 


21. April 2021

Schmetterlingstraining online!

Corona-bedingt leider noch immer Online: Aber die Kinder unserer sechs Projektschulen im Burgenland (die Volksschulen in Forchtenstein, Gattendorf, Leithaprodersdorf, Purbach und Schattendorf, sowie die Mittelschule in Stoob) hatten trotzdem sichtlich Spaß! In insgesamt neun Online-Workshops bestimmten sie gemeinsam mit uns mit großem Eifer Falter, in Stoob zusätzlich auch noch Vögel, und schärften so ihre Wahrnehmung für eigene Ausflüge – sei es in die artenreichen Feuchtwiesen und Streuobstwiesen der Umgebung, oder auch den eigenen Garten. Und Bestimmen wird auch nötig sein für das, was sich vermutlich bald in den Puppenhäusern tut! Alle warten gespannt…

Mehr Details finden sie auf unserer homepage buntes burgenland.

 


8. April 2021

Schmetterlinge in den Startlöchern: Puppenhäuser für sechs Projektschulen!

Damit der Frühling so richtig perfekt wird, warten wir noch auf zwei Ereignisse: Das Ende des Lockdowns – und warmes Frühlingswetter! Dann kann es los gehen mit dem großen Schlüpfen! Unsere sechs Projektschulen im Burgenland haben ihre Puppenhäuser erhalten: die Volksschulen in Forchtenstein, Gattendorf, Leithaprodersdorf, Purbach, Schattendorf und Stoob. Wir freuen uns schon, wenn die wunderbaren Falter Lächeln auf viele Gesichter hinter Schutzmasken zaubern!

Mehr Details finden sie auf unserer homepage buntes burgenland.

 


Ein neues Zuhause für den Wiedehopf?

8. April 2021

In den letzten Jahren wurde der ehemals am Waschberg brütende Wiedehopf immer wieder am Durchzug gesehen. Ob ihm bloß die richtige Unterkunft fehlt, um hier zu brüten? Daran soll es nicht scheitern, befand Franz Sommerer aus Leitzersdorf! Nach gründlichen Recherchen und angelehnt an das erfolgreiche Vorbild vom Wagram krempelte er die Ärmel hoch und zimmerte mit viel Liebe zum Detail drei pipifeine Nistkästen! Rechtzeitig vor dem Saisonstart hängten wir sie, verteilt über den ganzen Waschberg, an geschützten Plätzchen auf. Oder besser: stellten sie auf! Denn Erfahrungen haben gezeigt, dass der Bruterfolg am größten ist, wenn sich das Einflugloch nur 50cm über dem Boden befindet: damit es sich nicht etwa Stare zuerst gemütlich machen! Nun heißt´s Daumen drücken: Dürfen wir uns heuer schon über das wohltönende „up-up-up“ des prächtigen Vogels freuen? © Wiedehopf-Foto: Arturo Nikolai CC BY-SA 2.0 (wikimedia)

Mehr Details finden sie auf unserer homepage Naturlandschätze Niederösterreich.

 


4. April 2021

Ein ganz besonderes Osternest...

...haben uns unsere Schmetterlingszüchter beschert! Wir freuen uns, auch heuer wieder viele Schulen mit Kokons versorgen zu können, aus denen wunderbare Schmetterlinge schlüpfen werden. Diese hier enthalten wahre Naturwunder: Wiener Nachtpfauenaugen - in den Startlöchern, um ihre Flügel bald auszubreiten!

Mehr Details finden sie auf unserer homepage buntes burgenland.

 


11. März 2021

Mühlgraben: Wer möchte ein Schwalbennest bauen?

…Ich!!! – So ertönte es vielfach aus dem Klassenzimmer der Volksschule Mühlgraben. Schwalbennester bauen in Mühlgraben ist ja auf den ersten Blick fast wie Eulen nach Athen tragen: Allein am Schulgebäude hängen mehrere Mehlschwalben-Nester. Und Willi Halb erzählt stolz, dass er letztes Jahr in seinem Rinderstall 48 junge Rauchschwalben zählte. Aber: Wo gibt es das denn sonst noch? Ausreichend Anlass, dem Schwalbenreichtum in Mühlgraben mit den Schüler*innen auf den Grund zu gehen! Und damit es nicht zu theoretisch wird, basteln wir eben auch Nester, wenngleich der Workshop - vorerst – aufgrund der Corona-Regeln nur über Zoom stattfinden kann. Eines sei für potentielle Nachahmer verraten: Vorsicht mit Bastelanleitungen aus dem Internet! Erst beim 3. Versuch im Vorfeld befand die Projektbetreuerin, dass die Methode nun Schwalben- und Kinder-sicher sei!

 


Gemeinsames Anpacken am Waschberg!

6. März 2021

Bereits um 8 Uhr des frostigen Samstag-Morgens trafen sich etwa 30 freiwillige Gemeindebürger in Wollmannsberg, am Fuße des Waschbergs, zur gemeinsamen Anfahrt zum Einsatzort. Die örtlichen Helfer steuerten nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern auch eigene Fahrzeuge, Maschinen und Geräte bei. Landwirt Reim sen. hatte seinen Traktor-Anhänger sogar komfortabel mit Strohballen zum Sitzen für die holprige Anreise ausgestattet!

Die fleißigen Helfer arbeiteten in drei Gruppen: eine Gruppe verlud „Ballons“ der von Thomas Holzer & Team bereits vorgeschnittenen Gehölze auf den Anhänger zum Abtransport. Eine weitere Gruppe stopfte Grasmulch (und auch ein bisschen frischen Schnee) von den erstmals gemähten Bereichen in Big-Bags. Die dritte Gruppe arbeitete „im Steinbruch“: Die Mulde, wo vor hundert Jahren noch Kalkstein abgebaut wurde, ist jetzt Lebensraum für Frauenschuh, Mücken-Händelwurz und Schlingnatter. Um diese und viele weitere besondere Arten zu erhalten, wurde behutsam und selektiv ein Teil der immer stärker überhand nehmenden Gehölze entfernt. Bürgermeisterin Hopf hatte drei große Container für den Gehölzschnitt und Grasmulch zustellen lassen. Herr Reim und sein Frontlader leisteten ganze Arbeit, das viele Material hineinzustopfen!

Zu Mittag war das Tagwerk erledigt und die fleißigen Helfer entsprechend stolz! Die Gemeinde stellte unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsmaßnahmen eine üppige Jause bereit. Die Stimmung war ausgezeichnet. Gemeinsames Anpacken macht Spaß und ist gerade in Corona-Zeiten eine willkommene Abwechslung. "Das machen wir wieder!" Hier finden Sie auch einen Bericht in der NÖN.

Mehr Details finden sie auf unserer homepage Naturlandschätze Niederösterreich.

 


4. März 2021

Forchtenstein: Insektenwerkstatt Teil 1: Wildbienen-Zoom!

Damit nicht gleich der 1. Termin mit der Volksschule Forchtenstein wegen Corona-Einschränkungen ausfällt, nutzten wir die gute technische Ausstattung der Schule für eine Online-Werkstatt! Die 3a und anschließend die 3b waren so engagiert dabei, als ob es „live“ wäre! „Wieviele verschiedene Wildbienenarten könnte es in den Streuobstwiesen in Forchtenstein geben?“ „10!“ „1000!“…. Die Antwort liegt, wie so oft, in der Mitte. Die Schüler*innen bekamen, neben einer coolen Nisthilfe & Wildbienen-Kokons für den Schulhof, viele Tipps und Tricks zum Beobachten von Wildbienen, deren Ökologie, sowie zum selber-Basteln von einfachen Nisthilfen für den eigenen Garten. Diese werden oft von einer der häufigeren Wildbienen-Arten, der Gehörnten Mauerbiene, besiedelt. Ob wir die fesche Knautien-Sandbiene, mit den rosa Höschen, dann in den Streuobstwiesen entdecken, bleibt zu hoffen!

 


Eichkogel: Fleißige Fotograf*innen

4. November 2020

Die Schülerinnen und Schüler des BG Bachgasse sind nicht nur fleißige „Anpacker“, wie zuletzt in der Pflegewoche am Eichkogel im Oktober, sondern haben auch gute Augen und Händchen für schöne Fotos! Lasst Euch überraschen, wie viele neue Arten im letzten Monat, insbesondere in den Herbstferien, bei ihren Ausflügen auf den Eichkogel zur Liste hinzugekommen und wunderschön fotografisch festgehalten worden sind!

Mehr Details finden sie auf unserer homepage Naturlandschätze Niederösterreich.

 


Stockerau: Anpacken ging erfolgreich in die 3. Runde!

17. Oktober 2020

Bereits im 3. Jahr in Folge kam die Stockerauer Bevölkerung dem gemeinsamen Aufruf der Gemeinde und naturschutzakademie.at nach, anzupacken! Heuer zeigte sich schön, wie sehr die Bestände des Götterbaums durch die Maßnahmen der letzten beiden Jahre schon reduziert wurden. Diesmal entfernten die Freiwilligen Wurzelschösslinge und Sämlinge mit Grabgabeln. Die Bedingungen dafür waren optimal: Da es in den Tagen zuvor viel geregnet hatte, war der Boden weich, und die Arbeit ging vergleichsweise leicht von der Hand! Es blieb zwar während des Einsatzes nicht ganz trocken, doch die fleißigen Freiwilligen waren mit viel Energie dabei und trugen es mit Humor. "Es hat echt Spaß gemacht!" versicherten alle bei der abschließenden gemeinsamen Jause. Bürgermeisterin Andrea Völkl, Stadtrat Dietmar Pfeiler und der Leiter des Bauhofs freuten sich über die vielen Freiwilligen und packten auch selbst kräftig an (Fotos: Stoffelix und naturschutzakademie.at)! Hier geht es zum Bericht der NÖN.

Mehr Details finden sie auf unserer homepage Naturlandschätze Niederösterreich.

 


Heuschrecken- und Libellentraining auf den Leithawiesen!

8. August 2020

Auch bei diesem Training begleitete uns brütende Hitze – bis zu 35°C! Die fast 20 Teilnehmer/innen hielten tapfer durch und wurden reich belohnt mit der Schönheit und Artenvielfalt dieses weitläufigen Feuchtwiesengebiets zwischen Gattendorf und der Kleinen Leitha. Souverän und unterhaltsam führten uns Thomas Zuna-Kratky und Martina Staufer zunächst an das Ufer der Leitha und dann in die bunten Brenndoldenwiesen. Die Liste der Heuschrecken war mit 25 Arten sehr lang, darunter viele Besonderheiten wie der Weißfüßige Grashüpfer, Bolivars Dornschrecke oder die Sumpfschrecke, deren fesche schwarze Knie uns ganz besonders entzückten. Die Libellenarten waren aufgrund der Trockenheit nicht so zahlreich, aber einige attraktive Neuzugänge für unsere Libellentrainings, wie die Federlibelle oder der Große Blaupfeil, gab es doch! Das Stimmen der Bienenfresser über uns rundeten das Naturerlebnis perfekt ab!

 


Tagfaltertraining: Wiesen am Stadtrand von Wien!

10. Juli 2020

Eigentlich hatten wir gar nicht damit gerechnet: 15 Teilnehmer/innen ließen sich von Temperaturen um die 35°C nicht abschrecken! Die Suche nach den Tagfaltern war relativ einfach: Sie suchten bevorzugt den Schatten der Hecken und noch relativ jungen Bäume auf! So konnten in dem abwechslungsreichen Gelände, das erst vor wenigen Jahren als ökologische Ausgleichsflächen am Rande der Asperner „Seestadt“ angelegt wurde, trotz Hitze 12 verschiedene Arten aufgespürt werden, vom Schachbrett bis zum geschützten Segelfalter. Gerade für trockenheitsliebende Arten, darunter auch der aktuell fliegende Reseda-Weißling, ist das versetzte Mahdregime auf den mageren Schotterflächen perfekt geeignet, da über den ganzen Sommer hinweg ein reiches Blütenangebot vorhanden ist. Ein schönes „Naherholungsgebiet“ für Mensch und Tier!

 


Die geheimnisvolle Nacht der Wechselkröten!

19. Juni 2020

Vorsorglich mit Schutzwesten und Handschuhen (zum Schutz der empfindlichen Amphibienhaut) ausgerüstet, half uns Martina Staufer, das nächtliche Treiben in der Simmeringer Haide zu erkunden. Hier, mitten im Gemüseanbaugebiet, ist der geheime Hotspot der coolen Kröten in Wien. Warum? Weil es von seichten Betonplätzen (Lieblingsplatz der Hüpferlinge!) bis zum riesigen Auffangbecken, an dessen Wänden sich die paarungsbereiten Kröten hinaufarbeiten, alle möglichen gut geeigneten Wechselkröten-Gewässer gibt. Kinder, erwachsene Exkursionsteilnehmer/innen und auch der Gewächshausbesitzer waren gleichermaßen begeistert über die Beobachtungen in diesem erstaunlichen Ersatzlebensraum.

 


Artenvielfalt am Burgstall!

6. Juni 2020

Endlich wieder eine Veranstaltung nach der langen Corona-Pause!! Heimo Schedl führte uns sehr anschaulich durch fünf Jahre „Entwicklungsgeschichte“ auf diesem ehemaligen Weinberg, der lange aus der Nutzung genommen war, und nun mit viel Engagement wieder für Naturschutz und Forschung reaktiviert wird. Vor dem mächtigen Hintergrundgeräusch der Blutroten Singzikaden bewunderten wir Seltenheiten wie die Adriatische Riemenzunge oder die Smaragdeidechse, und verfolgten gespannt die Raubzüge der Amazonenameisen aus den Nestern ihrer Skavenameisen. Dank der gründlichen Dokumentation der Tier- und Pflanzenwelt vor Ort konnten wir vieles, was darüber hinaus gerade nicht zu erblicken war, auf wunderbaren Fotos bestaunen.

 


Feder- und Gefiederkunde: Bestimmungstechnik!

18.10.2019

Im zweiten Teil des „Federnkurses“ mit Thomas Hochebner und Benjamin Knes legten die Teilnehmer/innen richtig Hand an! Die beiden Vogelprofis stellten uns ganz schön knifflige Rätsel. Das (relativ!!) einfachste war noch die Vermessung der Vögel. Das Bestimmen von Vögeln und Federn war schon weit schwieriger. (Wer hat schon einen Mariskensänger in der Hand gehalten?) Besonders erfolgreich war die Truppe beim Zuordnen der Federn zu den Vogelbildern – da darf schon mal erfolgreich geraten werden! Hausherr Richard Zink verwöhnte uns sogar mit selbstgemachtem Kürbisgulasch – die Stimmung war perfekt und der Lerneffekt großartig!

 


2. Götterbaum-Anpacken in der Stockerauer Au!

28.09.2019

Nach dem ersten erfolgreichen „Anpacken“ im November 2018 folgte am 28. September die Nachpflege. Heuer war es schon viel einfacher als letztes Jahr, die Helfer konnten sich auf den jungen Nachwuchs konzentrieren. Trotz Regen wurde fleißig gearbeitet. Danke an die fleißigen Helferinnen und Helfer!

Im nächsten Jahr wird nach Möglichkeit zusätzlich zum Freiwilligeneinsatz auch ein neu am Markt verfügbares biologisches Mittel („Ailantex“), gewonnen aus dem Welkepilz (Verticillium nonalfalfae), getestet. „Im Stadtgebiet konnten wir heuer erste vielversprechende Versuche starten“ ist Franz Els, Leiter des Bauhofs, optimistisch. Selbst wenn die Anwendung dieses Mittels im Naturschutzgebiet zugelassen wird, werden die manuellen Einsätze dennoch weiterhin notwendig sein.

 

 


Abschlussfest und Präsentation des Naturvielfalt-Kalenders in Gmünd am 21.9.2019!

25.09.2019

Viel Lob von allen Seiten heimsten die Schüler/innen für ihre Präsentation des Projekts „Finde 100 Arten in der Blockheide“ ein! Ein Großteil der Lehrerschaft der Öko-NMS war anwesend, ebenso wie viele Eltern, Gemeinde- und Naturpark-Vertreter, und natürlich Besucher der Langen Nacht der Naturparke. Vizebürgermeister Hubert Hauer: „Es war uns gar nicht bewusst, welche Schätze hier im Schutzgebiet verborgen sind!“. Weitere Infos erfahren Sie hier in der Presseaussendung!

 


Wiesen, Almen und Schluchten im Nationalpark Kalkalpen bei Molln!

30./31.08.2019

Viele spannende Diskussionen, vom Prozessschutz bis zum Erhalt der Wiesen und Almen, begleiteten die 12-köpfige Expertengruppe beim Fachaustausch vor der spätsommerlichen Naturkulisse im und um den Nationalpark. Die Mitarbeiter und Fachexperten Andreas Hatzenbichler, Erich Weigand sowie Franz Maier führten uns zu beeindruckenden Naturschauspielen und Kulturlandschaften, darunter die Buckelwiesen im Naturschutzgebiet Jaidhauswiesen, den Totholz-reichen UNESCO-Welterbe-Buchenwald und die wilden Schluchten der krummen Steyerling und der Steyr, inklusive historischen Triftanlagen und den imposanten Kalktuffquellen an der Rinnenden Mauer. Zum Abschluss konnten wir noch einen imposanten Buchenwald (ohne Schutzstatus) am Steilhang bestaunen. Zwei Tage voller wunderbarer Natur- und Kultur-Erlebnisse und lehrreichem Austausch!

 


Heuschrecken- und Pflanzentraining im Westlichen Weinviertel!

12.07.2019

Das heurige Heuschreckentraining mit Thomas Zuna-Kratky wurde von Gebietsbetreuerin Gabi Bassler-Binder mitgeleitet, wodurch auch die botanischen Schmankerln gebührend beleuchtet wurden! Gleich am ersten Exkursionsziel, dem Mühlberg im Schmidatal, war die Artenfülle enorm, sowohl Heuschrecken, Schmetterlinge, als auch seltene Pflanzenarten betreffend! Der Lösstrockenrasen barg viele Besonderheiten, wie die Ruthenische Kugeldistel, Stängelloser Tragant, Pontischer Beifuß oder Thüringer Strauchpappel. Die häufigsten Heuschrecken waren der Verkannte Grashüpfer und andere Offenboden-Arten, darunter der attraktive Heidgrashüpfer, Ital. Schönschrecke, Graue Beißschrecke oder Blauflügelige Ödlandschrecke. Am zweiten Exkursions-Standort, der Fehhaube bei Eggenburg, erfreute uns gleich der Schwarzfleckige Grashüpfer – neu für das Heuschreckentraining, aber hier recht häufig! Andere Bodenverhältnisse, andere Pflanzen und Heuschrecken... Am Ende war die Gesamt-Artenliste sehr lange (23 Heuschrecken!), und die Zeit so fortgeschritten, dass der letzte geplante Standort auf ein andermal verschoben werden musste!

Alle Fotos außer „Fehhaube“ und „Mühlberg“: © Josef Semrad

 


Die Schafe sind schon da!

10.07.2019

Anfang Juli konnte sich die Kindergruppe aus Stockerau im Rahmen des Sommercamps selbst überzeugen: Es wird kräftig gefressen am Buschberg! Eigentlich war die Beweidung erst für 2020 geplant. Um ein rasches Wieder-Verbuschen der freigestellten Flächen zu verhindern, finanzieren naturschutzakademie.at, die Gemeinde Gnadendorf und der Naturpark Leiser Berge jedoch gemeinsam schon im heurigen Sommer die Betreuung der Beweidung durch den Schäfer Alexander Ernst. Seit Ende Juni betreiben sieben junge Schafböcke damit Landschaftspflege zur Erhaltung der Wacholderbestände – sehr zur Freude der Anrainer und Besucher von nah und fern! Statements vom Schäfer und vom Naturpark finden Sie hier!

 


Sommercamp: Naturforscher unterwegs!

01.-03.07.2019

Sommer, Sonne, Freundinnen & Freunde, „wilde Tiere“ – und jede Menge Spaß! Das waren auch heuer wieder die Ingredienzen für unser Sommercamp. Und es war wieder wunderbar mit Euch coolen Kindern! Am Programm standen Paddeln in der Au, Radfahren im Seewinkel, Kletterturm beim Jugendheim, Schafe besuchen in den Leiser Bergen,... und alles garniert mit jeder Menge Schmetterlinge, Libellen, und was sich sonst noch Buntes zeigt. Wenn nicht zwischendurch immer wieder der „Werwolf“ sein Unwesen getrieben hätte...;-)

 


Ziel erreicht! Die Schüler haben 102 Arten in der Blockheide gefunden!

21.06.2019

Herzlichen Glückwunsch an die Öko-NMS Gmünd! Nach Auszählung aller Funde ist es fix: Die 45 Schülerinnen und Schüler haben das hochgesteckte Ziel erreicht und – mit exakt 102 Arten – sogar übertroffen! Hier können Sie im Arten-Barometer nachlesen, was die Schülerinnen und Schüler, mit Unterstützung ihrer Lehrer/innen und dem Projektteam, alles entdeckt, fotografiert und identifiziert haben! Das stolze Ergebnis von drei gemeinsamen und etlichen individuellen Besuchen im Naturpark: 60 Pflanzen-, 13 Tagfalter- und 11 Vogelarten, sowie so manches Andere!

 


Buntes Burgenland – Feuchtwiesen entdecken!

19.06.2019

Ein ganzes Sommerhalbjahr lang wurden Südburgenländische Feuchtwiesen und ihre Bewohner beobachtet, erforscht, dokumentiert und zum Thema gebastelt. Am 18. und 19. Juni fanden die (vorläufigen) Abschlussfeste in den Projektschulen in Stegersbach, Güssing, Lockenhaus und Markt Allhau statt. Alle Kinder, Pädagoginnen und Bürgermeister freuten sich über die bunten Schulzeitungen, dicht gepackt mit den Erlebnissen der letzten Monate. Pädagogin Gertrude Grübler aus Güssing: „Das beste am Projekt ist, dass die Kinder jetzt mit offenen Augen durch die Gegend gehen, und alles Mögliche entdecken!“. Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf: „Gerade Kinder und Jugendliche sind wichtige Multiplikatoren und Botschafter für den Umwelt- und Naturschutz. Es ist toll, wie durch dieses Projekt auf spielerische Art und Weise das Bewusstsein für eine nachhaltige Umwelt vermittelt wird."

Viele Berichte zum Projekt sowie die Zeitungen finden Sie hier!

 


Tagfaltertraining: Wiesen am nördlichen Rand des Wienerwaldes!

15.06.2019

Trotz Vorverlegung auf den Vormittag waren die Temperaturen beim Tagfaltertraining schweißtreibend! Die Falter schien es nicht zu beeinträchtigen. Gleich am Anfang zeigten sich Distelfalter: Langstrecken-Wanderfalter, die heuer in großen Mengen bei uns auftreten. Zielstrebig führten uns Helmut Höttinger und Thomas Holzer auf die erste Wiese – und wurden auch gleich fündig: Hier lebt der Saumfleck-Perlmuttfalter (Brenthis hecate), der auf ausgewählten Trespen-Halbtrockenrasen im Wienerwald eines seiner letzten Vorkommen in NÖ aufweist, dank der besonderen Lage sowie der späten und gestaffelten Mahd. Die ersten Schachbrettfalter sind auch schon da, sowie eine Fülle anderer Schmetterlinge, nebst Heuschrecken und Libellen. Ein wunderbarer Ausflug, bunt und artenreich!

 


Natur spüren - Erlebnis Falkenstein!

14.06.2019

Alle 50 Kinder der Naturparkschule in Schwarzau im Gebirge nahmen am Naturerlebnis Falkenstein teil – erst die Volksschüler, dann die Schülerinnen und Schüler der NMS! Zu den Lieblingsblumen wurden die Margerite und die Witwenblume gekürt, der coolste Falter war der Schwarze Apollo. Die Großen Burschen spielten trotz brütender Hitze (freiwillig!) drei Runden „Pflanzenwettrennen“ – aber wen stört das schon, wenn man sich mit dem Lehrer messen kann! Die Großen Mädchen entlockten währenddessen den Zapfen am Traumfänger allerlei Geheimnisse. Am Ende freuten sich alle sehr über die Erfrischungen, die von Gemeinde und Naturpark aufgetischt wurden!

 


Natur spüren - Flugkünstler an der Pielach!

04.06.2019

Pünktlich zum Wasser-Erlebnis an der Pielach war der Sommer da! Die 28 Kinder der 3. & 4. Klasse der Volksschule Weinburg kamen gut ausgerüstet gleich in Gummistiefeln. Nach kurzen morgendlichen Spielen zum Bestimmen der umliegenden Bäume und Blumen ging´s ab zu den Flugkünstlern! Die Schmetterlings- und Libellenfauna am Ufer war aufgrund der regnerischen letzten Wochen noch recht übersichtlich. Immerhin fanden wir zum Beispiel Distelfalter, Trauerspinner und Kleines Wiesenvögelchen. Aber das Wasserleben war sehr aufregend! Die Kinder fanden viel zum Bestimmen, darunter Käfer- und Eintagsfliegen-Larven sowie Egel. Bianca konnte es kaum fassen, als sie eine Larve in die Hand nahm: „Da schlüpft die Eintagsfliege gerade! Schau, da ist die leere Haut!“ Und wenig später: „Jetzt ist sie gleich trocken und fliegt weg!“

 


„Es ist großartig, dass hier alle zusammenarbeiten!“

24.05.2019

Das befand die Stockerauer Bürgermeisterin Andrea Völkl bei der Begrüßung der Teilnehmer/innen an der Nach-Exkursion zum „Götterbaum entfernen“, die im Rahmen der NÖ-weiten Naturland-Wanderungen zum Tag der Artenvielfalt stattfand. Julia Kelemen-Finan stellte typische Aubewohner vor, von den großen Bäumen bis zu den kleinen Insekten auf der Wiese (ein Distelfalter fand einen feinen Nasenplatz). Franz Els, Leiter des städtischen Bauhofs, zeigte, wie man kranke Eschen schon am Stammfuß erkennt und wie die Eichenverjüngung gefördert wird, und präsentierte uns stolz einen besonders schönen, alten Feldulmenbestand in der Au.

Völkl: „Wir wollen auch weiterhin mit der Naturschutzakademie und der ENU zusammenarbeiten!“, und Franz Els rief auf: „Kommenden Herbst laden wir wieder Alle zum Mitmachen bei der Götterbaum-Aktion ein!“

© Fotos 1, 15-19: Regina Engelbrecht (ENU)

 


Feuchtwiesen-Erlebnis an der Lafnitz

22.05.2019

Am Schlechtwetter-Ersatztermin zeigten sich die Wiesen in voller Pracht! Die Teilnehmer/innen testeten zunächst Medien zur Pflanzenbestimmung: Welches Buch, welche App ist hier am geeignetsten? Und da sich Namen über Eselsbrücken leichter merken lassen, probierten wir auch gleich Spiele dazu aus (Spitzwegerich = spitz, Weg, er & ich!). Bei so vielen Blumen fehlen auch die Insekten nicht – und hier gibt es auch eine Menge davon zu bestaunen und zu identifizieren! Der Schwarze Apollo ist unverwechselbar, bei den Schecken- und Perlmuttfaltern wird es schon komplizierter! Zum Abschluss wurden die Pädagoginnen noch in die Geheimnisse der Raupenzucht eingeweiht – für die Schüler ein Highlight, aber ganz schön aufwändig!

 


„Wir setzen Naturschutz gemeinsam um!“

18.05.2019

Am 18. Mai wurde ein weiteres Pilotprojekt umgesetzt: Die Gemeindeberatung im Rahmen einer gemeinsamen Feldbegehung zu den vielen Naturschätzen der Leiser Berge für Gemeindevertreter, Bewirtschafter, Naturpark-Mitarbeiter und andere aktive Gemeindebürger. Bei der dreistündigen Feldbegehung, inklusive Einführungsvortrag über die Relevanz von Natura 2000 im Gebiet, wurden zahlreiche Naturschutzfragen, die vor Ort relevant sind, diskutiert. Der Informationsaustausch über die Fortführung der Bewirtschaftung auf den entbuschten Wacholderheiden sowie die Wiesenbewirtschaftung bildeten Schwerpunkte. Manfred Schulz, Bürgermeister von Gnadendorf, lud alle Teilnehmer zum Abschluss in zum Essen in die Buschberghütte ein: „Jetzt haben wir gesehen, wie gut der Schutz dieser besonderen Lebensräume und Arten funktioniert, wenn Grundbesitzer, Bewirtschafter und Gemeindebürger mitwirken! Nun gilt es, die Bevölkerung noch stärker einzubeziehen!“

 


Bockkäfertraining

01.05.2019

Der 1. Mai ist definitiv Tag des Bockkäfers! So schien es zumindest unserer fröhlichen Truppe, die den Mai-Sonnenschein im feinen lichten Eichenwald von Strasshof genoss! Nach einer kurzen Einführung von Walter Hovorka über Bockkäfer-Biologie und wahrscheinlich anzutreffende Arten (gut zu wissen, bei 192 Arten in Niederösterreich!) strömten wir zum ersten blühenden Weißdorn. Von den Weißdorn-Büschen am Waldrand konnte Walter insgesamt 4 verschiedene Arten klopfen, vom kleinen aber häufigen Gemeinen Blütenbock (Grammoptera ruficornis) bis zum eigentlich im montanen Gebiet verbreiteten und hier erstmals entdeckten Gemeinen Reisigbock (Obrium brunneum). Öfters begegnete uns der stattliche Eichen-Zangenbock (Rhagium sycophanta), trotz hervorragender Tarnung! Am Ende hatten wir eine lange Liste von Bock- und vielen anderen Käfern, nebst Eidechsen, Vögeln, Blumen usw. Wie es sich für eine Genussexkursion eben gehört!

 


Auftakt: Buntes Burgenland – Feuchtwiesen entdecken!

01/02.04.2019

naturschutzakademie.at heißt die neuen Projektschulen willkommen! Die Volksschulen in Markt Allhau und Güssing, sowie die Neuen Mittelschulen in Lockenhaus und Stegersbach sind von Anfang an mit großem Eifer dabei! Als Einstieg zum Feuchtwiesen-Erforschen bekamen sie ein „Puppenhaus“ mit Schmetterlingskokons geschenkt – und einige bastelten gleich ein geräumigeres! Was sich im Puppenhaus tut, und wie es sonst in diesem Bewusstseinsbildungs-Projekt weitergeht, das können Sie hier laufend mitverfolgen!

 


Einführung in die Kunst des Spurenlesens. Eine direkte Begegnung.

30.03.2019

Sehen, hören, tasten, riechen, schmecken (wer traut sich??)... Für die Aufklärung der Tatbestände am „CSI Altenwörth“ war tatsächlich die Verwendung aller Sinne nötig! Mit vereinten Kräften wurden wunderbare Geschichten rund um die Rupfungen, Schlachtbänke, Markierungen und Schlammbänke gesponnen. Wenn Andreas Wenger bei seinen Erklärungen innehielt („das würde jetzt aber zu weit führen“) kam unweigerlich „Bitte weiter erzählen!“ So war die Liste der identifizierten Tiere und gelüfteten Geheimnisse am Ende lang und die Dankbarkeit für den erlebnisreichen Tag groß!

 


Finde 100 Arten in der Blockheide!

27.03.2019

Die Temperatur kam kaum über 5° hinaus, keine Sonne.... und trotzdem: viele hoch motivierte Jugendliche erkundeten die ersten Frühlingsboten in der Blockheide Gmünd! Zum Einstieg in den Baustein „Naturvielfaltkalender“ brachte das Team von naturschutzakademie.at den Schülern des Ökologiezweiges der Öko-NMS Gmünd ein „Puppenhaus“ mit verschiedenen Schmetterlingspuppen in die Schule. Nachdem man sich geeinigt hatte, wie es umsorgt wird, gab es noch ein kleines Trockentraining zum Bestimmen. Dann ging es aber ab in die Blockheide! In Dreiergruppen schwärmten die Schüler aus, um möglichst viele Tier- und Pflanzenarten zu entdecken und zu fotografieren. Und das war schon eine ganze Menge! „Eine Blaumeise auf der Birke bei 3 Uhr!“ Ob das Ziel, 100 Arten zu finden, erreicht wird? Das Zwischenergebnis findet sich hier!

 


Anpacken am Buschberg: „Was für Schätze da verborgen waren!“

09.03.2019

Manfred Schulz, Bürgermeister der Gemeinde Gnadendorf, konnte es kaum glauben, als am Samstag gezählte 63 Freiwillige aus Gnadendorf, Pyhra, Ernstbrunn und auch der weiteren Umgebung zum Pflegeeinsatz, „Wacholder freistellen“, kamen. „Wie das passiert ist, ist mir unbekannt!“ Manuel Denner, Schutzgebietsbetreuer in der Weinviertler Klippenzone, erklärte es so: „Das ist eine Kooperation wie aus dem Bilderbuch: Gemeinde, Schutzgebietsbetreuung, Naturpark, Naturschutzakademie... alle haben mitgeholfen. Das ist ein wichtiger Beginn zum Schutz der in Österreich einzigartigen Wacholderheiden!“ Manfred Schulz: „Jetzt müssen wir die Botschaft, was da passiert, nach außen tragen!““

Als Dankeschön an alle freiwilligen Helfer laden die Initiatoren der Aktion, naturschutzakademie.at, am 18. Mai (14-16 Uhr) zur Feldbegehung ein, um sich an der neuen Naturvielfalt erfreuen zu können!

 


QGIS-Kurs für Fortgeschrittene und Umsteiger

23.-25.11.2018

Drei intensive Tage bescherte Ingrid Kleinbauer auch heuer wieder den TeilnehmerInnen am GIS Kurs. Koordinatensysteme Verstehen lernen, Digitalisieren, Layoutieren, Open Source-Daten Importieren, Analysieren, Administrieren – die Liste der Tätigkeiten ließe sich noch beliebig fortsetzen. Mit rauchenden Köpfen und jeder Menge QGIS-Facts traten wir den Heimweg an. Wieder ein gelungener Kurs mit zufriedenen TeilnehmerInnen!

 


Anpacken! Götterbaum entfernen in der Stockerauer Au

03.11.2018

Fast 70 Bürger/innen folgten dem gemeinsamen Aufruf von naturschutzakademie.at und dem Städtischen Bauhof Stockerau! Nicht nur der Eifer und die gute Stimmung waren beeindruckend, auch die Altersverteilung der Freiwilligen: alle waren da, vom 5jährigen Kind bis zu Oma & Opa, sogar eine ganze Jugendgruppe zerrte, grub und schabte mit! Ziel war es, den Götterbaum (Ailanthus altissima), einen invasiven Neophyten, der sich nach Entfernung kranker Eschen an den offenen Bodenstellen im Auwald stark ausbreitet, zurückzudrängen. Nach zwei Stunden schweißtreibender Arbeit in Kleingruppen war das Ziel erreicht: „Alles erledigt!“ Ing. Franz Els, Leiter des Städtischen Bauhofs Stockerau: „Ich bin begeistert, wie viel wir innerhalb kürzester Zeit geschafft haben!“ Und im Nachsatz: „Es ist schön zu sehen, welche Bedeutung die Natur hier für die Leute hat!“

 


Einführung in die Kunst des Spurenlesens

13.10.2018

Ein richtiger Genusstag war das! Mit unglaublich viel Fachwissen, Erfahrung und einem feinen Gespür für die richtige Vermittlung weihte uns Andreas Wenger in diese Kunst ein. Trotz „Cojote teaching“ – Ansatz („Wenns mich interessiert, komme ich selber drauf“) gab er doch ausreichend Tipps, um bei den praktischen Bestimmungsübungen der Fußabdrücke nicht den Mut zu verlieren! Spannend war alles, von der Auseinandersetzung mit Fußmorphologie und Gangarten bis zu den Wahrnehmungsübungen, und der Tag verging viel zu schnell. Zwischendurch versorgte uns der Hausherr der Forschungsstation in Seebarn, Richard Zink, aufmerksam mit allem, was dem Wohlbefinden sonst noch diente!

 


Libellentraining in der Lobau

08.09.2018

Wieder ein schöner Spätsommertag – und wir fanden uns statt im sommertrockenen Drösing in der Lobau ein. Im Mosaik aus Wald, Wasser und Heißländen gab es trotz Hitzewelle noch viele Libellen zu bewundern! Martina Staufer weihte uns u.a. in die Bestimmung der Heidelibellen (Sympetrum)-Arten ein: schwarze Beine mit gelben Streifen? Gelbe Flecken am Thorax? Die gelehrigen SchülerInnen identifizierten gleich drei Arten! Diese präsentierten sich aber auch vorbildlich am Geländer des Stegs! Ein Highlight gegen Ende: Eine Blaugrüne Mosaikjungfer ließ sich vor unseren Augen beim gründlichen Verspeisen einer Wespe beobachten! (Da vergaß die Beobachterin sogar das Fotografieren!)

 


Heuschreckentraining am Berggipfel

07.09.2018

Wenn einem beim Aussteigen an der Bahnhofsböschung schon die ersten Heuschrecken entgegenzwitschern ist die Gefahr groß, es nicht bis zum Gipfel zu schaffen! Aber bekanntlich ist ja der Weg das Ziel, und so sammelten wir beim Aufstieg eine lange Artenliste – inklusive der typischen Bergwiesen- und Berggebüsch-Arten: hervorzuheben besonders die dichten Bestände der Miramella, die alpine Gebirgsschrecke mit den gestreiften Beinen, die sogar bei der Paarung zu beobachten war. Alpenstrauchschrecke und Kurzflügelige Beißschrecke ergänzten das montane Artenspektrum. Erstaunlich arten- und strukturreich war auch die Vegetation auf der Piste! Danke Thomas Zuna-Kratky für einen weiteren erlebnisreichen Heuschrecken-Tag, der auch noch von Fichtenkreuzschnäbeln, Misteldrosseln und Tannenmeisen begleitet war!

 


Tagfaltertraining in Gmünd

13.07.2018

Bestens ausgestattet mit Kameras, Bestimmungsbüchern und anderen Hilfsmitteln starteten die fröhlichen Falter-Spotter zum Identifizieren und Fotografieren in die Blockheide. Bei angenehmem Sommerwetter wurden wir auf den schönen Wiesen denn auch reich belohnt: Allein 26 Tagfalter-Arten umfasste die Artenliste am Ende, dazu noch viele andere Insekten, Spinnen, Orchideen und vieles mehr. Thomas Holzer und Helmut Höttinger beantworteten alle Fragen zur Bestimmung und Ökologie, und Johann Kellner sowie Obmann Reiterer vom Naturpark teilten ihr Wissen über Bewirtschaftung, Geschichte und Mythologie dieses ganz besonderen Ortes. Wir kommen wieder!

 


Naturforscher am Berg

02.-04.07.2018

Wie schnell doch drei Tage vergehen können. Unser heuriges Sommercamp führte uns auf den Dürrenstein ins Reich der Bergmolche und Gelbringfalter. Mit Netzen ausgerüstet erkundeten wir den Bereich um die Ybbstaler Hütte (unser Stützpunkt). Natürlich wurde auch der Dürrensteingipfel (1.878 m) bestiegen. Beim Abseilen war jedenfalls Mut gefragt. Die Allermutigsten sprangen schließlich noch in den durchaus erfrischenden Lunzer Obersee.

 


Ackerbrachen in Ostösterreich

28.06.2018

Für 28. Juni organisierte naturschutzakademie.at einen Fachaustausch zum Thema „Ackerbrachen“ für Vertreter/innen der ÖPUL-Programmplanung, der Landwirtschaftskammern und der Wissenschaft. Unter fachkundiger Betreuung von Dr. Bärbel Pachinger und Dr. Gabi Bassler wurden zunächst unbewirtschaftete Altbrachen am Versuchsgut Rutzendorf (Fotos 1-4; Einsaat mit 80 Arten vor 8 Jahren) begutachtet. Bemerkenswert waren u.a. die unterschiedliche Entwicklung der Brachen in Abhängigkeit von der Lage (offene Flur vs. Windschutz-Nähe) und die Vielfalt der Insekten.

Anschließend lud Landwirt DI Paul Weiss nach Lassee ein, wo er gemeinsam mit Landwirten und der örtlichen Jägerschaft 80 Hektar Brachen, vorwiegend Einsaatbrachen (mit 20 Arten aus regionaler Produktion) bewirtschaftet (Foto 5-12). Trotz gleichbleibender Ansaatmischung variieren die Brachen enorm, v.a. aufgrund der Unterschiede in Alter und Häckselregimen. Viele wertvolle Erkenntnisse, u.a. in Hinblick auf Anlage und Pflege der DIV-Flächen (=Biodiversitätsflächen in der ÖPUL-Maßnahme UBB) und die Folgen für Tier- und Pflanzengemeinschaften, konnten gewonnen werden.

Einige der wichtigsten Botschaften des Tages: (1) Einsaaten mit nur 4 Arten sind nicht ausreichend biodiversitätsfördernd; (2) weniger häckseln fördert Arten- und Struktur-Vielfalt; (3) die Kommunikation des „warum“ und „wie“ an die Landwirte, am besten über ihre Interessensvertreter, ist essentiell!

 


Libellentraining in Kleinhöflein bei Eisenstadt

22.06.2018

Nach der großen Hitzewelle heute der erste kühle Tag! Wo man an einem „guten Tag“ an die 20 verschiedenen Libellen-Arten sieht, war es heute eher ruhig, die Großlibellen hielten sich ziemlich versteckt. Aber die „kleinen blauen Staberln“, wie Kursleiterin Martina Staufer sie nennt, präsentierten sich wie im Lehrbuch! Angefangen von der häufigsten, der Hufeisen-Azurjungfer, bis zur Vogel-Azurjungfer, einer FFH-Art, konnten wir stolze acht Arten identifizieren! Für die Anfänger/innen unter uns sehr lehrreich – und für die anderen trotzdem ein netter Ausflug!

 


Die Wiesen der Weißen Karpaten

15.-16.06.2018

Wiesen, soweit das Auge reicht, so bunt und vielfältig, dass man nur noch andächtig in die Gegend schaut... Die Superlative reichen bei weitem nicht aus, um die Wiesen der Weißen Karpaten, durch die uns Schutzgebietsbetreuerin Ivana Jongepierova lustwandeln lässt, zu beschreiben! Hier hört man Wachtelkönig, Wachtel und Grauammer gleichzeitig rufen, das Braunkehlchen schaut vorbei...Und wer hat jemals so viele – und so viele „neue“ (Saumfleck-Perlmuttfalter! Dukatenfalter!...) – Schmetterlinge auf einmal gesehen? Und so viele Männer und Frauen beim Sensenmähen? Das einzig traurige: Diese Exkursion lässt sich heuer wohl nicht mehr toppen... Danke an Harald, Ivana und Jan!

 


Blütendüfte in den Fischawiesen

02.06.2018

Kurzentschlossen wurden anstatt des Hundsheimer Berges, wo die Frühsommerhitze die Blüten buchstäblich wegbrannte, die Fischawiesen bei Pischelsdorf als Exkursionsziel gewählt. Gute Entscheidung! Hier konnte noch nach Herzenslust geschnuppert werden! Schier unendlich ist das Wissen von Marie-Louise Oschatz um die geheimnisvollen Blütendüfte! Und dankbar für die Anleitungen testeten wir unsere Nasen in Hinblick auf die Benamsung und Klassifizierung der Düfte. Für die weniger Riechsensiblen war das Ergebnis dann in etwa so: Bunte Kronwicke: feiner Apfelduft; Färbermeier: stinkt; Echtes Labkraut: Honig und Lindenblüte. Gelber Lein: eher nein; Sumpfgladiole: Schoko? (Nur für ganz feine Nasen!) Fazit: sehr spannend, und noch sehr viel Übung nötig!

 


Was fliegt denn da?

24.05.2018

... fragen Schüler/innen oft beim Ausflug! Ein Grund für manche Pädagog/innen, mit etwas gemischten Gefühlen zum Ausflug anzutreten! Ziel dieser Exkursion im Rahmen des Bunten-Burgenland-Projektes war es, ein wenig Leichtigkeit und System ins Chaos zu bringen. Ausgestattet mit Tipps, Tricks und Hilfsmitteln, die die spielerische Annäherung an die Artenfülle erleichtern, erforschten wir den Jungerberg bei Jois. Und wurden reich belohnt! Helmut Höttinger konnte dann auch jede Rarität benennen! Das abschließende Gewitter konnte uns dann beim Heurigen-Ausklang nichts mehr anhaben!

 


Frühlingserwachen am Wasser!

28.04.2018

Schöner hätte das Wetter zum heurigen Auftakt in der Stockerauer Au nicht sein können! Gut gelaunt bestiegen erfahrene Vorjahres-Paddler/innen, ebenso wie die willkommenen Neulinge, die anfangs ganz schön wackeligen Boote, um sich auf Spuren-Suche von Biber und Co. zu machen. Die Kinder entdeckten die Biberrutschen, Wildschweinsuhlen, Muscheln und Frösche natürlich zuerst. Und der Graureiher – das war „der dritte Ast von Links“ am toten Baum! Fein war´s mit Euch!

 


Wir sind wieder im Bunten Burgenland!

17.4./18.04.2018

Die Trockenrasen-Saison im Burgenland hat begonnen! Am 17. und 18. April erhielten die diesjährigen Projektschulen, die Volksschulen in Hornstein, Jois, Siegendorf, Winden und Zurndorf, zum Auftakt ihre „Puppenhäuser“, schön gefüllt mit den Kokons wunderbarer heimischer Falter. Die zuletzt besuchte Schule zog gleich das große Los: In Zurndorf schlüpfte der erste Schmetterling, ein Kleines Nachtpfauenauge, gleich während der Übergabe! Wer das bunte Treiben in den Schulen und auf den Trockenrasen regelmäßig mitverfolgen möchte, kann dies hier tun.

 


Kleider machen Leute - Federn machen Vögel!

18.11.2017

Die Ornithologen und begnadeten Feder-Didaktiker Thomas Hochebner und Benjamin Knes bescherten uns am 18. November mit ihrem Federnkurs ein weiteres Veranstaltungs-Highlight! Die Teilnehmer/innen aus nah und fern, vom Anfänger bis zum Sammel-Profi, ließen sich gutgelaunt auf das dichte, sehr abwechslungsreiche Programm aus Theorie und Praxis ein. Die Vogelwarte in Seebarn bot das perfekte Setting, und im Laufe des Tages wurde wohl auch bei den bisher nicht „Infizierten“ ein Grundstein für die Sammelleidenschaft gelegt! Alle waren sich einig: Fortsetzung muss folgen!

 


GIS-Kurs für Einsteiger

6.-8.10.2017

Der dreitägige GIS-Einsteigerkurs brachte so manche neue Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse für unsere Teilnehmer/innen zwischen äußerstem Osten (Lassee) und Westen (Dornbirn)! Da wurde kräftig über den verschiedenen Anwendungen des QGIS geschwitzt, und nebenbei so mancher guter Kontakt unter den Kolleg/innen geknüpft oder gefestigt. Zum Haare-Raufen hatte Kursleiterin Ingrid Kleinbauer übrigens nur wenig Grund – die Teilnehmer/innen waren sehr gelehrig, und wenn es gar kompliziert wurde, half eine Prise Humor!

 


Techniken der Landschaftspflege

5.10.2017

Beim Schlechtwetter-Ersatztermin zeigte sich die Wachau von der besten Seite – und der Setzberg bei Spitz ist ein besonders schöner, wertvoller Trockenrasen, mit herrlichen Ausblicken! Hannes Seehofer gab naturschutzfachliche Hintergründe, und Thomas Holzer demonstrierte die verschiedenen Geräte und Techniken zur Landschaftspflege. Die Teilnehmer/innen aus Wien, NÖ und Burgenland waren sehr eifrig dabei, diskutierten die Wichtigkeit der fachgerechten Mähgutverwertung und probierten Balkenmäher, Metrac und Ballenpresse gleich aus. (Was in dem steilen Gelände für Neulinge schon eine kleine Mutprobe darstellt!) Die kleinen Heuballen sind neben ihrer Hauptverwendung als Pferde- und Schaffutter überdies der perfekte Sitzhocker! Eine Marktnische?

 


Heuschreckentraining in Königstetten

8.9.2017

Bei strahlendem Spätsommerwetter fanden sich beim diesjährigen Zuna-Kratky´schen Heuschreckentraining wieder eine bunte Runde „Altgedienter“ und Neulinge ein. Traude Grabherr von der FUER Königstetten hatte eine abwechslungsreiche Route, von der Pferdekoppel über Brachen, Luzernefelder, Streuobstwiese und Trockenwiese bis zum eigenen Garten ausgesucht – und wir wurden dementsprechend reich beschenkt: 30 der bisher 39 für Königstetten nachgewiesenen Arten ließen sich aufstöbern oder zumindest belauschen! Sogar eine neue Art kam auf die Liste dazu: die Vierpunktige Sichelschrecke, eine mediterrane Art!

 


Erfolgreiche Schutzgebietsbetreuung und Beweidung: Fachexkursion vom Berchtesgadener Land ins Lungau

31.8.-2.9.2017

Unsere heurige Fachexkursion startete mit einer herzlichen Begrüßung an der ANL durch Bettina Burkart-Aicher und eine beeindruckende Führung durch die Bayrische Naturschutzakademie, die zehn hauptamtliche Fachkräfte beschäftigt. Die MitarbeiterInnen stellten uns am Partnerbetrieb von Melanie Tatzmann u.a. das grenzübergreifende Projekt „Wild und Kultiviert“ vor, in dem der „e-beetle“ hilft, Wiesen- und Ackerwildkraut-Saatgut zu gewinnen. Später bestaunten wir Wiesenbrüter- und Moor-Renaturierungs-Programme der ANL im Gelände. Am zweiten und dritten Tag standen die erfolgreichen Schutzgebietsbetreuungen in den Salzburger Naturparken Weißbach bei Lofer sowie Riedingtal im Lungau im Fokus. Die Gebietsbetreuer David Schuhwerk bzw. Franz Gferer präsentierten die schönsten Plätze: Schluchten, Almen, Besucher-Einrichtungen (wie die Wildbestäuberzentren Waldmühlsäge und Riedingtal) und vieles mehr. Niemand hätte geglaubt, dass einiges davon „nur“ das „Schlechtwetter-Ersatzprogramm“ war! Die fröhliche Exkursionstruppe diskutierte über viele Fachthemen im Naturschutz und Wege zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen allen involvierten Akteuren. Wir nahmen einen großen Rucksack voller Anregungen mit nach Hause und danken unseren engagierten Gastgebern!

 


Natur-Erleben mit Flüchtlingskindern

25.8.2017

Unsere afghanischen Kinder, die seit etwa eineinhalb Jahren in Stockerau leben, sind schon gut integriert – aber ein Naturerlebnistag ist trotzdem immer wieder etwas Besonderes! Diesmal konzentrierte sich das „Naturerlebnis“ aufgrund der großen Hitze vor allem auf die Elemente Wasser und Feuer: Ersteres zum Abkühlen, das andere... naja, welches Kind liebt kein Lagerfeuer...? Daher tollten afghanische und österreichische Kinder gemeinsam auf der großen Wiese des Alpenvereins herum und festigten interkulturelle Freundschaften!

 


Sommercamp: Naturforscher unterwegs

3.-5.7.2017

Ganz der Tradition verpflichtet gab´s natürlich auch heuer gleich zu Beginn der Ferien ein Sommercamp für Naturforscher. Und wieder einmal war es aufregend und viefältig. Wer außer uns sieht schon in drei Tagen eine Äskulapnatter, eine Blindschleiche, eine Sumpfschildkröte, Große Schillerfalter, Hirschkäfer, Fledermäuse und noch so viel mehr. Daneben gab´s auch sonst viel zu tun: Höhlen Erforschen, Paddeln, Grillen und Singen am Lagerfeuer, Schwimmen und natürlich viel zu lachen. Neugierig geworden? Dann schau einfach hier rein, natürlich gibts wie gewohnt wieder einen Film dazu! >>

 


Fledermausnacht in der Au

3.7.2017

Eine sehr spannende Fledermausnacht erlebten Kinder wie Erwachsene in der Stockerauer Au am Göllersbach: Sieben Fledermäuse gingen in das Profinetz der KFFÖ-Forscherin Kathi Bürger! Darunter vier verschiedene Arten: Mücken-, Fransen- und Alpenfledermaus, sowie ein weibliches und ein männliches Mausohr! Für die Fransenfledermaus war dies hier ein Erstnachweis, für die Alpenfledermaus ebenfalls – und sogar als laktierendes Weibchen! Unter der professionellen Leitung von Kathi Bürger wurden alle Tiere vermessen, gewogen, protokolliert und anschließend wieder freigelassen. Als besonderes „Zuckerl“ durften die Kinder später noch beim Füttern einer Baby-Zwergfledermaus zusehen! Fotos der Fledermäuse: © Katharina Bürger

 


Libellentraining: Flugkünstler mitten unter uns

30.6.2017

Keilfleck-Mosaikjungfer, Große und Kleine Königslibelle, Feuerlibelle. Das sind nur einige Namen von insgesamt 14 Arten, die wir unter fachkundiger Leitung von Martina Staufer entdecken konnten. Gerade einmal fünf Gehminuten von der Busstation entfernt tauchten wir in der Lobau in ein wahres Libellenparadies. Tipps zur Beobachtung von Libellen sowie viele Anmerkungen zur Biologie dieser faszinierenden Insektengruppe durften nicht fehlen. Zum Schluss waren wir uns einig; Nächstes Jahr braucht es eine Ergänzungsexkursion ein paar Wochen später, um nicht nur die Frühjahrsflieger sondern auch die Hochsommer- und Herbstarten zu entdecken!

 


Blütendüfte in Trockenlebensräumen

3.6.2017

Sehr sinnlich war das Riechseminar mit Marie-Louise Oschatz! Wir beschnupperten Bananen, Gewürze, Zitrusfrüchte, usw, und lernten, dass wir mit unseren 350 Rezeptoren ganz schöne viele der etwa 1500 Duftstoffe wahrnehmen können! In der Praxis freilich gingen die Erst-Einschätzungen der Düfte bei den herrlich blühenden Pflanzen der Alten Schanzen auch mal kräftig daneben: Wer hätte gedacht, dass die Bunte Iris nach Bananenschale, oder die Essigrose nach Schwarztee mit Zitrone duftet? Annette Saitner vom LPV Ostallgäu war als gestandene Botanikerin beeindruckt, und Prof. Manfred Fischer sowieso! In der nächsten Ausgabe der Flora von Österreich werden Blütendüfte den ihnen gebührenden Platz einnehmen!

 


Fachexkursion Beweidung

1.6.2017

Insgesamt elf Betreuer von Beweidungsprojekten in Niederösterreich und dem Burgenland trafen sich zum Erfahrungsaustausch bei unserer ersten „Fachexkursion Beweidung“. Diese führte uns zum Alpenostrand und in das Wiener Becken. Die Ziele und Themen war sehr unterschiedlich: Die Perchtoldsdorfer Heide mit einem kleinräumig differenzierten Beweidungsmanagement präsentierte sich blütenreich und äußerst divers. Spannend waren auch die Erläuterungen am Eichkogel, wo unterschiedlichste Artenschutzaspekte unter einen Hut zu bringen sind und demnach die Beweidung kontroversiell diskutiert wird. Ganz anders wiederum sind die Verhältnis im Symposium Lindabrunn, wo die Offenhaltung der Landschaft zunächst nicht aus Naturschutzgründen sondern durch die ansässige Künstlerkolonie erfolgte. Schließlich noch die Weiten des Steinfeldes mit großflächiger Beweidung der Schottertrockenrasen ohne besonderes fachliches Management. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Eine Wiederholung im Jahr 2018 sollte es jedenfalls geben.

 


Multiplikator/innen-Fortbildung: Trockenrasenerlebnis Oslip

30.5.2017

Die Trockenrasen-Fortbildung am Silberberg bei Oslip begann mit einer prominenten Begrüßung: anlässlich des Pressetermins zu unserem Bildungs-Projekt „Buntes Burgenland“ fanden sich Landesrätin Astrid Eisenkopf, Bürgermeister Bubich, Vize-Bgm. Walzer und die Direktorin unserer Projektschule, Frau Palatin-Wild ein. Danach ließen sich die Multplikator/innen unerschrocken ob der Nachmittagshitze auf die Welt der Pflanzen, Tiere und Spiele am Silberberg ein. Das Pflanzenwettrennen war dann doch ein wenig ambitioniert in der Hitze, und wir bewunderten zum Abschluss noch die Flugkünste der Bienenfresser in ihrer Kolonie.

 


Wiesentypen und Gräser

20.5.2017

Ein „Best of Wein- und Waldviertel“ war der 2tägige Wiesenkurs mit Gabi Bassler! Nach eingehender Auseinandersetzung mit der Gräserbestimmung im Trockentraining ging es auf viele wunderbare Mager-, Trocken- und Feuchtstandorte. Pflanzen wurden bestimmt – zum Aufwärmen teils auch beim Wirten – und Wiesen typisiert. Was gerade bei Wiesenkomplexen oder Verbrachungsstadien gar nicht einfach ist! Das Team kürte zuletzt noch seine Lieblingswiese: die „fette Feuchtwiese magerer Ausprägung“ unter Bewirtschaftung von Karin Böhmer: ein selten gewordener Feuchtwiesen-Traum voller Orchideen, Läusekraut und vielem mehr!

 


Frühlingserwachen am Wasser

29.4.2017

Nach ein paar Tagen Zittern, ob der Regen wohl jemals wieder aufhören wird, stand dann fest: wir konnten mit voller Bootsauslastung in See – oder besser: das Krumpenwasser – stechen! Gut gelaunt wagten sich alle in die wackeligen Kanus, die Kleinsten waren wie immer am mutigsten. Vorbei an riesigen alten Silberweiden und Ulmen, und vielen Spuren von Wildschwein, Hirsch und Biber, ging es den Altarm hinunter. Die schöne Nachmittagssonne spornte die fleißigen Paddler dann bei der um einiges anstrengenderen Stromaufwärts-Fahrt an. Ein feines Frühlingserwachen!

 


Auftakt Buntes Burgenland

21.4.2017

Am 21. und 22. April erfolgten die Auftaktveranstaltungen für das Bildungsprojekt „Buntes Burgenland – Trockenrasen erleben“ in den Volksschulen von Oslip, Rechnitz und Rohrbach, sowie der NMS Purbach. Die Kinder waren von den Puppenhäusern begeistert, und das große Schlüpfen der Falter hat bereits begonnen! Zum Glück nicht sofort, denn vor allem der Rohrbacher Kogel präsentierte sich noch sehr winterlich! In Rechnitz und Purbach hingegen blühen Kleines Knabenkraut, Geißklee und viele andere schon um die Wette! Unsere engagierten neuen Praktikantinnen, Andrea Klinger und Fiona Wieser, waren auch mit dabei! Mehr Infos und laufende updates mit vielen Fotos finden Sie hier.

 


Trockenlebensräume und Frühlingspflanzen am Braunsberg

8.4.2017

Das Veranstaltungsjahr der Naturschutzakademie begann mit einem sehr feinen Ausflug auf den Braunsberg, der ganz in den Duft und das Blütenmeer der Steinweichsel gehüllt war. Thorsten Englisch wusste nicht nur für auffällige Blumen die Namen, er entdeckte auch unzählige kleine Schätze, die dem Auge sonst verborgen bleiben. Unsere jüngsten Teilnehmer/innen, Nina und Gabriel aus Breitenbrunn, stöberten inzwischen alles auf, was sich bewegt: Smaragdeidechse, Holzbienen, verschiedene Tagfalter – und schließlich die wilde Schafherde! Auf den steilen Südhängen zählten wir 11 adulte und 5 junge verwilderte Schafe, die das Gebüsch unter Kontrolle halten!

 


GIS-Kurs für Fortgeschrittene

18.-19.11.2016

Als letzte Veranstaltung des heurigen Kalenderjahres fand der gut besuchte QGIS-Kurs mit Ingrid Kleinbauer statt. In zwei sehr intensiven Tagen konnten die Teilnehmer/innen Neues lernen und für ihre individuellen Fragestellungen Lösungen erarbeiten. Da man/frau bekanntlich nie auslernt, wurde gemeinsam die Idee geboren, im kommenden Jahr Thementage für Fortgeschrittene zu speziellen Analysetechniken und Fragestellungen anzubieten. Freut Euch auf weitere GIS-Tage!

 

 


Stockerauer Herbst-Workshop: Naturschutzgerechte Beweidung im pannonischen Raum

04.11.2016

Fast 80 Teilnehmer/innen aus NÖ, Wien und Burgenland - darunter Tierhalter, Interessensvertreter, Vertreter von Behörden, Verwaltung, Naturschutzverbänden, Planungsbüros und Wissenschaft - tauschten beim Beweidungsworkshop ihre Erfahrungen aus und gaben einander gute Tipps. Die Stimmung war bestens, und die Teilnehmer/innen arbeiteten auch fleißig an der Konzeption eines Leitfadens für Beweidungsprojekte im pannonischen Raum mit. Bettina Burkhart-Aicher, die seit vielen Jahren einen Online-Leitfaden mit Projektdatenbank für die Bayerische ANL betreibt, gab auch wertvolle Inputs. Der nächste Schritt ist nun einerseits, die Finanzierung zur Umsetzung des Konzeptes aufzustellen. Darüber hinaus arbeitet die Naturschutzakademie an der Nachlese, die bis Jahresende in Form einer Publikation in der Online-Zeitschrift bcbea veröffentlicht und auch hier zum Download bereitstehen wird.

Ergebnisse der Tagung in der Zeitschrift BCBEA!

 


GIS-Kurs für Einsteiger

23.-25.09.2016

Von der Babypause zurück leitete Ingrid Kleinbauer endlich wieder einen GIS-Kurs mit Gratis-Software (QGIS) für die Naturschutzakademie! Die Köpfe rauchten drei Tage lang, aber am Ende bezeichnete sich niemand mehr als „blutiger Anfänger“! Die gemeinsamen Anliegen der Teilnehmer/innen – Schutzgebiete, Natura 2000, Kartierungen... – boten nicht nur Inhalte für die GIS-Bearbeitung, sondern sorgten auch in den Pausen für anregenden Gesprächsstoff.

 

 


Heuschreckentraining an der Thermenlinie

09.09.2016

Bei dieser Genussexkursion mit Thomas Zuna-Kratky konnten wir - ähnlich wie letztes Jahr im Kamptal - auch hier auf einen historischen Rückblick zurückgreifen: Der Orthopterologe Richard Ebner wuchs in Guntramsdorf, dem Hotspot der Heuschrecken-Biodiversität in Österreich, auf und publizierte 1910 seine Befunde. Damals wurde nur visuell bestimmt, während die akustische Identifizierung, auch mittels Batcorder, heute zum Standard gehört. Wir entdeckten am abwechslungsreichen Weg von der Bahnstation bis zum Eichkogel zwar „nur“ 20 Heuschrecken-Arten und die Gottesanbeterin – aber für die Anfänger/innen unter den Teilnehmern war auch das Herausforderung genug!


Techniken der Landschaftspflege – Wien und Burgenland

07. & 08.09.2016

Vor zahlreichen interessierten Planer/innen und Praktikern demonstrierte Thomas Holzer auf je einem Trockenrasen in Wien Döbling bzw. in Strotzing/Leithagebirge alle gängigen Maschinen zur naturschutzgerechten Landschaftspflege. Während Motorsense und Balkenmäher noch eher in den Bereich des Vertrauten fallen, war der Metrac schon eher exotisch. Der Metrac ist ein sehr geländegängiges Fahrzeug, an deren Hydraulik sich alle Zusatzgeräte anhängen lassen, die auch von einem Traktor gezogen werden (Mähwerk, Bandrechen, Presse,...). Weil die Gelegenheit gerade so günstig und das Wetter so schön war, probierten die Teilnehmer/innen die Maschinen natürlich auch aus – und trugen damit gleich zur Pflege einer Ameisenbläuling-Wiese des Burgenländischen Naturschutzbundes bei!


Erfolgsmodell Landschaftspflegeverbände: Exkursion zum LPV Ostallgäu

01.-03.09.2016

Bei herrlichem Wetter wurde der 7-köpfigen Delegation aus Niederösterreich ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Programm vom LPV Ostallgäu geboten. Mit viel Wissen, Witz und Charme stellten uns Geschäftsführerin Annette Saitner, ihr Vorgänger Josef Freuding und zahlreiche Praktiker innovative Ideen und Betriebe vor, und führten uns durch artenreiche Biotope. Wichtige Themen waren u.a. schonende Bewirtschaftungstechniken für Streuwiesen, Moorrenaturierung, Bewirtschaftung von Ausgleichsflächen und die Verwertung von Mähgut. Sogar die Wiesen im historischen Park am Fuß von Schloss Neuschwanstein werden von den Landwirten des LPV gepflegt – ein Meer von Lungenenzianen und (leider schon verblühten) Sumpfgladiolen zeugten von deren Professionalität! Kurz: zu viel und zu spannend für eine kurze Nachlese! Die Aufarbeitung der Eindrücke und eine Adaptierung der vielen Ideen und Anregungen für Niederösterreich sind im Entstehen!


Mit Flüchtlingskindern die Au erleben

17.08.2016

Im Rahmen der Stockerauer Ferienaktivitäten für unsere Kinder und Jugendlichen aus Afghanistan verbrachten wir einen lustigen interkulturellen Tag zu Wasser und zu Land. Nach anfänglichem Zögern siegte die Neugier, und irgendwann konnte sich kaum mehr ein Kind der Magie des Zehenschlamms und des wilden Wassers entziehen. Zum Aufwärmen gab es dann viele Spiele auf der großen Wiese. Auch in der Begeisterung für Schmetterlinge und Blumen sind sich die Kinder der verschiedenen Kulturkreise ebenbürtig, Sprachbarrieren kommen dabei erst gar nicht auf. Und wir sind stolz, dass sich „unsere“ Flüchtlinge bei uns wohlfühlen.


Lehrgang Citizen Science – Erster Block

03.-06.08.2016

Mitten in den Ferien begann der berufsbegleitende Lehrgang „Gemeinsam entdecken und forschen im Kontext der Nachhaltigkeit“ auf der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (Wien), den die Naturschutzakademie mitkonzipiert hat. Zum Auftakt erkundeten wir gemeinsam die individuellen Interessen und Ideen der 17 TeilnehmerInnen aus vier Bundesländern auf der Perchtoldsdorfer Heide. Bei richtig schönem Sommerwetter konnte die sehr heterogene und wissbegierige Gruppe zehn bestehende in- und ausländische Projekte an Ort und Stelle ausprobieren, vom Tea bag index bis zur Regenwurm-Dichte. Neue Apps und andere Materialien wurden getestet und Pläne für eigene Projekte geschmiedet. Nur die Ziesel – die ließen sich nicht blicken!!


Sommercamp: Naturforscher unterwegs

04.-06.07.2016

Bereits zum vierten Mal fand in der ersten Ferienwoche unser Sommercamp statt. Es war spannend, lustig, einzigartig, mit einer wundervollen Kinderschar! Da bekanntlich Bilder mehr sagen als tausend Worte, seht Euch unseren Film darüber hier an! >>

 

 

 


Projekt Natura 2000 Volksschule Ladendorf

Frühjahr 2016

Unser Projekt gemeinsam mit der eNu (Energie- und Umweltagentur NÖ) zur Erhaltung der vielfältigen Trockenrasen in Ladendorf (Leiser Berge im Weinviertel), begann heuer mit Naturerlebnistagen vor Ort mit der Volksschule Ladendorf. Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen zogen als Trockenrasen-Reporter ins Gelände, erkundeten die Besonderheiten, und berichten über ihre Erlebnisse in der 1. Ladendorfer Trockenrasen-Zeitung! Hier könnt Ihr sie ansehen...

 

 


Libellentraining: Flugkünstler mitten unter uns

24.06.2016

Gewässer in den Donauauen, ein Landschaftsteich sowie ein Schwimmteich im Siedlungsgebiet - das waren die Ziele beim ersten Libellentraining der Niederösterreichischen Naturschutzakademie geleitet von Martina Staufer. Bei hochsommerlichen Tmperaturen konnten wir einen Überblick und eine Einführung in die Charakterarten dieser Lebensräume bekommen. Leicht bestimmbare Arten wie der Plattbauch oder die Gebänderte Prachtlibelle waren ebenso darunter wie so manch "knifflige" Kleinlibelle. Die Allermutigsten nutzten auch die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad.


Tagfaltertraining: Wiesen im Berggebiet

18.06.2016

Mit großen Erwartungen fuhren wir an diesem nicht ganz trockenen Junitag ins Gscheid. Schon beim ersten Stopp war der Anblick der Narzissenwiesen überwältigend! Dank der bunt gemischten Gruppe von Fachexperten und Laien wurde über die Vegetationsgesellschaften und Pflanzen-Arten (wer hat Swertia perennis schon gesehen?) ebenso gefachsimpelt wie über die beeindruckende Vielfalt an Tierarten. Die Liste an Tagfaltern, die im Laufe des Tages zusammenkam, ließ keine Wünsche offen, darunter u.a. die auf Schlangenknöterich spezialisierten Randring-Perlmuttfalter (Boloria eunomia) und Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle), eine FFH-Art. Nachdem unter unseren Füßen noch eine Kreuzotter hinweghuschte, gingen wir zur Stärkung auf Kaffee und Topfenstrudel.