Nachlese

In der Tabelle finden Sie nach Aktualität geordnet einen Rückblick auf die Veranstaltungen und Aktivitäten von naturschutzakademie.at.

Zur Nachlese unseres Projektes buntes burgenland kommen Sie hier.



Tagfaltertraining in Gmünd

13.07.2018

Bestens ausgestattet mit Kameras, Bestimmungsbüchern und anderen Hilfsmitteln starteten die fröhlichen Falter-Spotter zum Identifizieren und Fotografieren in die Blockheide. Bei angenehmem Sommerwetter wurden wir auf den schönen Wiesen denn auch reich belohnt: Allein 26 Tagfalter-Arten umfasste die Artenliste am Ende, dazu noch viele andere Insekten, Spinnen, Orchideen und vieles mehr. Thomas Holzer und Helmut Höttinger beantworteten alle Fragen zur Bestimmung und Ökologie, und Johann Kellner sowie Obmann Reiterer vom Naturpark teilten ihr Wissen über Bewirtschaftung, Geschichte und Mythologie dieses ganz besonderen Ortes. Wir kommen wieder!

 


Naturforscher am Berg

02.-04.07.2018

Wie schnell doch drei Tage vergehen können. Unser heuriges Sommercamp führte uns auf den Dürrenstein ins Reich der Bergmolche und Gelbringfalter. Mit Netzen ausgerüstet erkundeten wir den Bereich um die Ybbstaler Hütte (unser Stützpunkt). Natürlich wurde auch der Dürrensteingipfel (1.878 m) bestiegen. Beim Abseilen war jedenfalls Mut gefragt. Die Allermutigsten sprangen schließlich noch in den durchaus erfrischenden Lunzer Obersee.

 


Ackerbrachen in Ostösterreich

28.06.2018

Für 28. Juni organisierte naturschutzakademie.at einen Fachaustausch zum Thema „Ackerbrachen“ für Vertreter/innen der ÖPUL-Programmplanung, der Landwirtschaftskammern und der Wissenschaft. Unter fachkundiger Betreuung von Dr. Bärbel Pachinger und Dr. Gabi Bassler wurden zunächst unbewirtschaftete Altbrachen am Versuchsgut Rutzendorf (Fotos 1-4; Einsaat mit 80 Arten vor 8 Jahren) begutachtet. Bemerkenswert waren u.a. die unterschiedliche Entwicklung der Brachen in Abhängigkeit von der Lage (offene Flur vs. Windschutz-Nähe) und die Vielfalt der Insekten.

Anschließend lud Landwirt DI Paul Weiss nach Lassee ein, wo er gemeinsam mit Landwirten und der örtlichen Jägerschaft 80 Hektar Brachen, vorwiegend Einsaatbrachen (mit 20 Arten aus regionaler Produktion) bewirtschaftet (Foto 5-12). Trotz gleichbleibender Ansaatmischung variieren die Brachen enorm, v.a. aufgrund der Unterschiede in Alter und Häckselregimen. Viele wertvolle Erkenntnisse, u.a. in Hinblick auf Anlage und Pflege der DIV-Flächen (=Biodiversitätsflächen in der ÖPUL-Maßnahme UBB) und die Folgen für Tier- und Pflanzengemeinschaften, konnten gewonnen werden.

Einige der wichtigsten Botschaften des Tages: (1) Einsaaten mit nur 4 Arten sind nicht ausreichend biodiversitätsfördernd; (2) weniger häckseln fördert Arten- und Struktur-Vielfalt; (3) die Kommunikation des „warum“ und „wie“ an die Landwirte, am besten über ihre Interessensvertreter, ist essentiell!

 


Libellentraining in Kleinhöflein bei Eisenstadt

22.06.2018

Nach der großen Hitzewelle heute der erste kühle Tag! Wo man an einem „guten Tag“ an die 20 verschiedenen Libellen-Arten sieht, war es heute eher ruhig, die Großlibellen hielten sich ziemlich versteckt. Aber die „kleinen blauen Staberln“, wie Kursleiterin Martina Staufer sie nennt, präsentierten sich wie im Lehrbuch! Angefangen von der häufigsten, der Hufeisen-Azurjungfer, bis zur Vogel-Azurjungfer, einer FFH-Art, konnten wir stolze acht Arten identifizieren! Für die Anfänger/innen unter uns sehr lehrreich – und für die anderen trotzdem ein netter Ausflug!

 


Die Wiesen der Weißen Karpaten

15.-16.06.2018

Wiesen, soweit das Auge reicht, so bunt und vielfältig, dass man nur noch andächtig in die Gegend schaut... Die Superlative reichen bei weitem nicht aus, um die Wiesen der Weißen Karpaten, durch die uns Schutzgebietsbetreuerin Ivana Jongepierova lustwandeln lässt, zu beschreiben! Hier hört man Wachtelkönig, Wachtel und Grauammer gleichzeitig rufen, das Braunkehlchen schaut vorbei...Und wer hat jemals so viele – und so viele „neue“ (Saumfleck-Perlmuttfalter! Dukatenfalter!...) – Schmetterlinge auf einmal gesehen? Und so viele Männer und Frauen beim Sensenmähen? Das einzig traurige: Diese Exkursion lässt sich heuer wohl nicht mehr toppen... Danke an Harald, Ivana und Jan!

 


Blütendüfte in den Fischawiesen

02.06.2018

Kurzentschlossen wurden anstatt des Hundsheimer Berges, wo die Frühsommerhitze die Blüten buchstäblich wegbrannte, die Fischawiesen bei Pischelsdorf als Exkursionsziel gewählt. Gute Entscheidung! Hier konnte noch nach Herzenslust geschnuppert werden! Schier unendlich ist das Wissen von Marie-Louise Oschatz um die geheimnisvollen Blütendüfte! Und dankbar für die Anleitungen testeten wir unsere Nasen in Hinblick auf die Benamsung und Klassifizierung der Düfte. Für die weniger Riechsensiblen war das Ergebnis dann in etwa so: Bunte Kronwicke: feiner Apfelduft; Färbermeier: stinkt; Echtes Labkraut: Honig und Lindenblüte. Gelber Lein: eher nein; Sumpfgladiole: Schoko? (Nur für ganz feine Nasen!) Fazit: sehr spannend, und noch sehr viel Übung nötig!

 


Was fliegt denn da?

24.05.2018

... fragen Schüler/innen oft beim Ausflug! Ein Grund für manche Pädagog/innen, mit etwas gemischten Gefühlen zum Ausflug anzutreten! Ziel dieser Exkursion im Rahmen des Bunten-Burgenland-Projektes war es, ein wenig Leichtigkeit und System ins Chaos zu bringen. Ausgestattet mit Tipps, Tricks und Hilfsmitteln, die die spielerische Annäherung an die Artenfülle erleichtern, erforschten wir den Jungerberg bei Jois. Und wurden reich belohnt! Helmut Höttinger konnte dann auch jede Rarität benennen! Das abschließende Gewitter konnte uns dann beim Heurigen-Ausklang nichts mehr anhaben!

 


Frühlingserwachen am Wasser!

28.04.2018

Schöner hätte das Wetter zum heurigen Auftakt in der Stockerauer Au nicht sein können! Gut gelaunt bestiegen erfahrene Vorjahres-Paddler/innen, ebenso wie die willkommenen Neulinge, die anfangs ganz schön wackeligen Boote, um sich auf Spuren-Suche von Biber und Co. zu machen. Die Kinder entdeckten die Biberrutschen, Wildschweinsuhlen, Muscheln und Frösche natürlich zuerst. Und der Graureiher – das war „der dritte Ast von Links“ am toten Baum! Fein war´s mit Euch!

 


Wir sind wieder im Bunten Burgenland!

17.4./18.04.2018

Die Trockenrasen-Saison im Burgenland hat begonnen! Am 17. und 18. April erhielten die diesjährigen Projektschulen, die Volksschulen in Hornstein, Jois, Siegendorf, Winden und Zurndorf, zum Auftakt ihre „Puppenhäuser“, schön gefüllt mit den Kokons wunderbarer heimischer Falter. Die zuletzt besuchte Schule zog gleich das große Los: In Zurndorf schlüpfte der erste Schmetterling, ein Kleines Nachtpfauenauge, gleich während der Übergabe! Wer das bunte Treiben in den Schulen und auf den Trockenrasen regelmäßig mitverfolgen möchte, kann dies hier tun.

 


Kleider machen Leute - Federn machen Vögel!

18.11.2017

Die Ornithologen und begnadeten Feder-Didaktiker Thomas Hochebner und Benjamin Knes bescherten uns am 18. November mit ihrem Federnkurs ein weiteres Veranstaltungs-Highlight! Die Teilnehmer/innen aus nah und fern, vom Anfänger bis zum Sammel-Profi, ließen sich gutgelaunt auf das dichte, sehr abwechslungsreiche Programm aus Theorie und Praxis ein. Die Vogelwarte in Seebarn bot das perfekte Setting, und im Laufe des Tages wurde wohl auch bei den bisher nicht „Infizierten“ ein Grundstein für die Sammelleidenschaft gelegt! Alle waren sich einig: Fortsetzung muss folgen!

 


GIS-Kurs für Einsteiger

6.-8.10.2017

Der dreitägige GIS-Einsteigerkurs brachte so manche neue Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse für unsere Teilnehmer/innen zwischen äußerstem Osten (Lassee) und Westen (Dornbirn)! Da wurde kräftig über den verschiedenen Anwendungen des QGIS geschwitzt, und nebenbei so mancher guter Kontakt unter den Kolleg/innen geknüpft oder gefestigt. Zum Haare-Raufen hatte Kursleiterin Ingrid Kleinbauer übrigens nur wenig Grund – die Teilnehmer/innen waren sehr gelehrig, und wenn es gar kompliziert wurde, half eine Prise Humor!

 


Techniken der Landschaftspflege

5.10.2017

Beim Schlechtwetter-Ersatztermin zeigte sich die Wachau von der besten Seite – und der Setzberg bei Spitz ist ein besonders schöner, wertvoller Trockenrasen, mit herrlichen Ausblicken! Hannes Seehofer gab naturschutzfachliche Hintergründe, und Thomas Holzer demonstrierte die verschiedenen Geräte und Techniken zur Landschaftspflege. Die Teilnehmer/innen aus Wien, NÖ und Burgenland waren sehr eifrig dabei, diskutierten die Wichtigkeit der fachgerechten Mähgutverwertung und probierten Balkenmäher, Metrac und Ballenpresse gleich aus. (Was in dem steilen Gelände für Neulinge schon eine kleine Mutprobe darstellt!) Die kleinen Heuballen sind neben ihrer Hauptverwendung als Pferde- und Schaffutter überdies der perfekte Sitzhocker! Eine Marktnische?

 


Heuschreckentraining in Königstetten

8.9.2017

Bei strahlendem Spätsommerwetter fanden sich beim diesjährigen Zuna-Kratky´schen Heuschreckentraining wieder eine bunte Runde „Altgedienter“ und Neulinge ein. Traude Grabherr von der FUER Königstetten hatte eine abwechslungsreiche Route, von der Pferdekoppel über Brachen, Luzernefelder, Streuobstwiese und Trockenwiese bis zum eigenen Garten ausgesucht – und wir wurden dementsprechend reich beschenkt: 30 der bisher 39 für Königstetten nachgewiesenen Arten ließen sich aufstöbern oder zumindest belauschen! Sogar eine neue Art kam auf die Liste dazu: die Vierpunktige Sichelschrecke, eine mediterrane Art!

 


Erfolgreiche Schutzgebietsbetreuung und Beweidung: Fachexkursion vom Berchtesgadener Land ins Lungau

31.8.-2.9.2017

Unsere heurige Fachexkursion startete mit einer herzlichen Begrüßung an der ANL durch Bettina Burkart-Aicher und eine beeindruckende Führung durch die Bayrische Naturschutzakademie, die zehn hauptamtliche Fachkräfte beschäftigt. Die MitarbeiterInnen stellten uns am Partnerbetrieb von Melanie Tatzmann u.a. das grenzübergreifende Projekt „Wild und Kultiviert“ vor, in dem der „e-beetle“ hilft, Wiesen- und Ackerwildkraut-Saatgut zu gewinnen. Später bestaunten wir Wiesenbrüter- und Moor-Renaturierungs-Programme der ANL im Gelände. Am zweiten und dritten Tag standen die erfolgreichen Schutzgebietsbetreuungen in den Salzburger Naturparken Weißbach bei Lofer sowie Riedingtal im Lungau im Fokus. Die Gebietsbetreuer David Schuhwerk bzw. Franz Gferer präsentierten die schönsten Plätze: Schluchten, Almen, Besucher-Einrichtungen (wie die Wildbestäuberzentren Waldmühlsäge und Riedingtal) und vieles mehr. Niemand hätte geglaubt, dass einiges davon „nur“ das „Schlechtwetter-Ersatzprogramm“ war! Die fröhliche Exkursionstruppe diskutierte über viele Fachthemen im Naturschutz und Wege zur erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen allen involvierten Akteuren. Wir nahmen einen großen Rucksack voller Anregungen mit nach Hause und danken unseren engagierten Gastgebern!

 


Natur-Erleben mit Flüchtlingskindern

25.8.2017

Unsere afghanischen Kinder, die seit etwa eineinhalb Jahren in Stockerau leben, sind schon gut integriert – aber ein Naturerlebnistag ist trotzdem immer wieder etwas Besonderes! Diesmal konzentrierte sich das „Naturerlebnis“ aufgrund der großen Hitze vor allem auf die Elemente Wasser und Feuer: Ersteres zum Abkühlen, das andere... naja, welches Kind liebt kein Lagerfeuer...? Daher tollten afghanische und österreichische Kinder gemeinsam auf der großen Wiese des Alpenvereins herum und festigten interkulturelle Freundschaften!

 


Sommercamp: Naturforscher unterwegs

3.-5.7.2017

Ganz der Tradition verpflichtet gab´s natürlich auch heuer gleich zu Beginn der Ferien ein Sommercamp für Naturforscher. Und wieder einmal war es aufregend und viefältig. Wer außer uns sieht schon in drei Tagen eine Äskulapnatter, eine Blindschleiche, eine Sumpfschildkröte, Große Schillerfalter, Hirschkäfer, Fledermäuse und noch so viel mehr. Daneben gab´s auch sonst viel zu tun: Höhlen Erforschen, Paddeln, Grillen und Singen am Lagerfeuer, Schwimmen und natürlich viel zu lachen. Neugierig geworden? Dann schau einfach hier rein, natürlich gibts wie gewohnt wieder einen Film dazu! >>

 


Fledermausnacht in der Au

3.7.2017

Eine sehr spannende Fledermausnacht erlebten Kinder wie Erwachsene in der Stockerauer Au am Göllersbach: Sieben Fledermäuse gingen in das Profinetz der KFFÖ-Forscherin Kathi Bürger! Darunter vier verschiedene Arten: Mücken-, Fransen- und Alpenfledermaus, sowie ein weibliches und ein männliches Mausohr! Für die Fransenfledermaus war dies hier ein Erstnachweis, für die Alpenfledermaus ebenfalls – und sogar als laktierendes Weibchen! Unter der professionellen Leitung von Kathi Bürger wurden alle Tiere vermessen, gewogen, protokolliert und anschließend wieder freigelassen. Als besonderes „Zuckerl“ durften die Kinder später noch beim Füttern einer Baby-Zwergfledermaus zusehen! Fotos der Fledermäuse: © Katharina Bürger

 


Libellentraining: Flugkünstler mitten unter uns

30.6.2017

Keilfleck-Mosaikjungfer, Große und Kleine Königslibelle, Feuerlibelle. Das sind nur einige Namen von insgesamt 14 Arten, die wir unter fachkundiger Leitung von Martina Staufer entdecken konnten. Gerade einmal fünf Gehminuten von der Busstation entfernt tauchten wir in der Lobau in ein wahres Libellenparadies. Tipps zur Beobachtung von Libellen sowie viele Anmerkungen zur Biologie dieser faszinierenden Insektengruppe durften nicht fehlen. Zum Schluss waren wir uns einig; Nächstes Jahr braucht es eine Ergänzungsexkursion ein paar Wochen später, um nicht nur die Frühjahrsflieger sondern auch die Hochsommer- und Herbstarten zu entdecken!

 


Blütendüfte in Trockenlebensräumen

3.6.2017

Sehr sinnlich war das Riechseminar mit Marie-Louise Oschatz! Wir beschnupperten Bananen, Gewürze, Zitrusfrüchte, usw, und lernten, dass wir mit unseren 350 Rezeptoren ganz schöne viele der etwa 1500 Duftstoffe wahrnehmen können! In der Praxis freilich gingen die Erst-Einschätzungen der Düfte bei den herrlich blühenden Pflanzen der Alten Schanzen auch mal kräftig daneben: Wer hätte gedacht, dass die Bunte Iris nach Bananenschale, oder die Essigrose nach Schwarztee mit Zitrone duftet? Annette Saitner vom LPV Ostallgäu war als gestandene Botanikerin beeindruckt, und Prof. Manfred Fischer sowieso! In der nächsten Ausgabe der Flora von Österreich werden Blütendüfte den ihnen gebührenden Platz einnehmen!

 


Fachexkursion Beweidung

1.6.2017

Insgesamt elf Betreuer von Beweidungsprojekten in Niederösterreich und dem Burgenland trafen sich zum Erfahrungsaustausch bei unserer ersten „Fachexkursion Beweidung“. Diese führte uns zum Alpenostrand und in das Wiener Becken. Die Ziele und Themen war sehr unterschiedlich: Die Perchtoldsdorfer Heide mit einem kleinräumig differenzierten Beweidungsmanagement präsentierte sich blütenreich und äußerst divers. Spannend waren auch die Erläuterungen am Eichkogel, wo unterschiedlichste Artenschutzaspekte unter einen Hut zu bringen sind und demnach die Beweidung kontroversiell diskutiert wird. Ganz anders wiederum sind die Verhältnis im Symposium Lindabrunn, wo die Offenhaltung der Landschaft zunächst nicht aus Naturschutzgründen sondern durch die ansässige Künstlerkolonie erfolgte. Schließlich noch die Weiten des Steinfeldes mit großflächiger Beweidung der Schottertrockenrasen ohne besonderes fachliches Management. Am Ende des Tages waren sich alle einig: Eine Wiederholung im Jahr 2018 sollte es jedenfalls geben.

 


Multiplikator/innen-Fortbildung: Trockenrasenerlebnis Oslip

30.5.2017

Die Trockenrasen-Fortbildung am Silberberg bei Oslip begann mit einer prominenten Begrüßung: anlässlich des Pressetermins zu unserem Bildungs-Projekt „Buntes Burgenland“ fanden sich Landesrätin Astrid Eisenkopf, Bürgermeister Bubich, Vize-Bgm. Walzer und die Direktorin unserer Projektschule, Frau Palatin-Wild ein. Danach ließen sich die Multplikator/innen unerschrocken ob der Nachmittagshitze auf die Welt der Pflanzen, Tiere und Spiele am Silberberg ein. Das Pflanzenwettrennen war dann doch ein wenig ambitioniert in der Hitze, und wir bewunderten zum Abschluss noch die Flugkünste der Bienenfresser in ihrer Kolonie.

 


Wiesentypen und Gräser

20.5.2017

Ein „Best of Wein- und Waldviertel“ war der 2tägige Wiesenkurs mit Gabi Bassler! Nach eingehender Auseinandersetzung mit der Gräserbestimmung im Trockentraining ging es auf viele wunderbare Mager-, Trocken- und Feuchtstandorte. Pflanzen wurden bestimmt – zum Aufwärmen teils auch beim Wirten – und Wiesen typisiert. Was gerade bei Wiesenkomplexen oder Verbrachungsstadien gar nicht einfach ist! Das Team kürte zuletzt noch seine Lieblingswiese: die „fette Feuchtwiese magerer Ausprägung“ unter Bewirtschaftung von Karin Böhmer: ein selten gewordener Feuchtwiesen-Traum voller Orchideen, Läusekraut und vielem mehr!

 


Frühlingserwachen am Wasser

29.4.2017

Nach ein paar Tagen Zittern, ob der Regen wohl jemals wieder aufhören wird, stand dann fest: wir konnten mit voller Bootsauslastung in See – oder besser: das Krumpenwasser – stechen! Gut gelaunt wagten sich alle in die wackeligen Kanus, die Kleinsten waren wie immer am mutigsten. Vorbei an riesigen alten Silberweiden und Ulmen, und vielen Spuren von Wildschwein, Hirsch und Biber, ging es den Altarm hinunter. Die schöne Nachmittagssonne spornte die fleißigen Paddler dann bei der um einiges anstrengenderen Stromaufwärts-Fahrt an. Ein feines Frühlingserwachen!

 


Auftakt Buntes Burgenland

21.4.2017

Am 21. und 22. April erfolgten die Auftaktveranstaltungen für das Bildungsprojekt „Buntes Burgenland – Trockenrasen erleben“ in den Volksschulen von Oslip, Rechnitz und Rohrbach, sowie der NMS Purbach. Die Kinder waren von den Puppenhäusern begeistert, und das große Schlüpfen der Falter hat bereits begonnen! Zum Glück nicht sofort, denn vor allem der Rohrbacher Kogel präsentierte sich noch sehr winterlich! In Rechnitz und Purbach hingegen blühen Kleines Knabenkraut, Geißklee und viele andere schon um die Wette! Unsere engagierten neuen Praktikantinnen, Andrea Klinger und Fiona Wieser, waren auch mit dabei! Mehr Infos und laufende updates mit vielen Fotos finden Sie hier.

 


Trockenlebensräume und Frühlingspflanzen am Braunsberg

8.4.2017

Das Veranstaltungsjahr der Naturschutzakademie begann mit einem sehr feinen Ausflug auf den Braunsberg, der ganz in den Duft und das Blütenmeer der Steinweichsel gehüllt war. Thorsten Englisch wusste nicht nur für auffällige Blumen die Namen, er entdeckte auch unzählige kleine Schätze, die dem Auge sonst verborgen bleiben. Unsere jüngsten Teilnehmer/innen, Nina und Gabriel aus Breitenbrunn, stöberten inzwischen alles auf, was sich bewegt: Smaragdeidechse, Holzbienen, verschiedene Tagfalter – und schließlich die wilde Schafherde! Auf den steilen Südhängen zählten wir 11 adulte und 5 junge verwilderte Schafe, die das Gebüsch unter Kontrolle halten!

 


GIS-Kurs für Fortgeschrittene

18.-19.11.2016

Als letzte Veranstaltung des heurigen Kalenderjahres fand der gut besuchte QGIS-Kurs mit Ingrid Kleinbauer statt. In zwei sehr intensiven Tagen konnten die Teilnehmer/innen Neues lernen und für ihre individuellen Fragestellungen Lösungen erarbeiten. Da man/frau bekanntlich nie auslernt, wurde gemeinsam die Idee geboren, im kommenden Jahr Thementage für Fortgeschrittene zu speziellen Analysetechniken und Fragestellungen anzubieten. Freut Euch auf weitere GIS-Tage!

 

 


Stockerauer Herbst-Workshop: Naturschutzgerechte Beweidung im pannonischen Raum

04.11.2016

Fast 80 Teilnehmer/innen aus NÖ, Wien und Burgenland - darunter Tierhalter, Interessensvertreter, Vertreter von Behörden, Verwaltung, Naturschutzverbänden, Planungsbüros und Wissenschaft - tauschten beim Beweidungsworkshop ihre Erfahrungen aus und gaben einander gute Tipps. Die Stimmung war bestens, und die Teilnehmer/innen arbeiteten auch fleißig an der Konzeption eines Leitfadens für Beweidungsprojekte im pannonischen Raum mit. Bettina Burkhart-Aicher, die seit vielen Jahren einen Online-Leitfaden mit Projektdatenbank für die Bayerische ANL betreibt, gab auch wertvolle Inputs. Der nächste Schritt ist nun einerseits, die Finanzierung zur Umsetzung des Konzeptes aufzustellen. Darüber hinaus arbeitet die Naturschutzakademie an der Nachlese, die bis Jahresende in Form einer Publikation in der Online-Zeitschrift bcbea veröffentlicht und auch hier zum Download bereitstehen wird.

Ergebnisse der Tagung in der Zeitschrift BCBEA!

 


GIS-Kurs für Einsteiger

23.-25.09.2016

Von der Babypause zurück leitete Ingrid Kleinbauer endlich wieder einen GIS-Kurs mit Gratis-Software (QGIS) für die Naturschutzakademie! Die Köpfe rauchten drei Tage lang, aber am Ende bezeichnete sich niemand mehr als „blutiger Anfänger“! Die gemeinsamen Anliegen der Teilnehmer/innen – Schutzgebiete, Natura 2000, Kartierungen... – boten nicht nur Inhalte für die GIS-Bearbeitung, sondern sorgten auch in den Pausen für anregenden Gesprächsstoff.

 

 


Heuschreckentraining an der Thermenlinie

09.09.2016

Bei dieser Genussexkursion mit Thomas Zuna-Kratky konnten wir - ähnlich wie letztes Jahr im Kamptal - auch hier auf einen historischen Rückblick zurückgreifen: Der Orthopterologe Richard Ebner wuchs in Guntramsdorf, dem Hotspot der Heuschrecken-Biodiversität in Österreich, auf und publizierte 1910 seine Befunde. Damals wurde nur visuell bestimmt, während die akustische Identifizierung, auch mittels Batcorder, heute zum Standard gehört. Wir entdeckten am abwechslungsreichen Weg von der Bahnstation bis zum Eichkogel zwar „nur“ 20 Heuschrecken-Arten und die Gottesanbeterin – aber für die Anfänger/innen unter den Teilnehmern war auch das Herausforderung genug!


Techniken der Landschaftspflege – Wien und Burgenland

07. & 08.09.2016

Vor zahlreichen interessierten Planer/innen und Praktikern demonstrierte Thomas Holzer auf je einem Trockenrasen in Wien Döbling bzw. in Strotzing/Leithagebirge alle gängigen Maschinen zur naturschutzgerechten Landschaftspflege. Während Motorsense und Balkenmäher noch eher in den Bereich des Vertrauten fallen, war der Metrac schon eher exotisch. Der Metrac ist ein sehr geländegängiges Fahrzeug, an deren Hydraulik sich alle Zusatzgeräte anhängen lassen, die auch von einem Traktor gezogen werden (Mähwerk, Bandrechen, Presse,...). Weil die Gelegenheit gerade so günstig und das Wetter so schön war, probierten die Teilnehmer/innen die Maschinen natürlich auch aus – und trugen damit gleich zur Pflege einer Ameisenbläuling-Wiese des Burgenländischen Naturschutzbundes bei!


Erfolgsmodell Landschaftspflegeverbände: Exkursion zum LPV Ostallgäu

01.-03.09.2016

Bei herrlichem Wetter wurde der 7-köpfigen Delegation aus Niederösterreich ein hochinteressantes und abwechslungsreiches Programm vom LPV Ostallgäu geboten. Mit viel Wissen, Witz und Charme stellten uns Geschäftsführerin Annette Saitner, ihr Vorgänger Josef Freuding und zahlreiche Praktiker innovative Ideen und Betriebe vor, und führten uns durch artenreiche Biotope. Wichtige Themen waren u.a. schonende Bewirtschaftungstechniken für Streuwiesen, Moorrenaturierung, Bewirtschaftung von Ausgleichsflächen und die Verwertung von Mähgut. Sogar die Wiesen im historischen Park am Fuß von Schloss Neuschwanstein werden von den Landwirten des LPV gepflegt – ein Meer von Lungenenzianen und (leider schon verblühten) Sumpfgladiolen zeugten von deren Professionalität! Kurz: zu viel und zu spannend für eine kurze Nachlese! Die Aufarbeitung der Eindrücke und eine Adaptierung der vielen Ideen und Anregungen für Niederösterreich sind im Entstehen!


Mit Flüchtlingskindern die Au erleben

17.08.2016

Im Rahmen der Stockerauer Ferienaktivitäten für unsere Kinder und Jugendlichen aus Afghanistan verbrachten wir einen lustigen interkulturellen Tag zu Wasser und zu Land. Nach anfänglichem Zögern siegte die Neugier, und irgendwann konnte sich kaum mehr ein Kind der Magie des Zehenschlamms und des wilden Wassers entziehen. Zum Aufwärmen gab es dann viele Spiele auf der großen Wiese. Auch in der Begeisterung für Schmetterlinge und Blumen sind sich die Kinder der verschiedenen Kulturkreise ebenbürtig, Sprachbarrieren kommen dabei erst gar nicht auf. Und wir sind stolz, dass sich „unsere“ Flüchtlinge bei uns wohlfühlen.


Lehrgang Citizen Science – Erster Block

03.-06.08.2016

Mitten in den Ferien begann der berufsbegleitende Lehrgang „Gemeinsam entdecken und forschen im Kontext der Nachhaltigkeit“ auf der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik (Wien), den die Naturschutzakademie mitkonzipiert hat. Zum Auftakt erkundeten wir gemeinsam die individuellen Interessen und Ideen der 17 TeilnehmerInnen aus vier Bundesländern auf der Perchtoldsdorfer Heide. Bei richtig schönem Sommerwetter konnte die sehr heterogene und wissbegierige Gruppe zehn bestehende in- und ausländische Projekte an Ort und Stelle ausprobieren, vom Tea bag index bis zur Regenwurm-Dichte. Neue Apps und andere Materialien wurden getestet und Pläne für eigene Projekte geschmiedet. Nur die Ziesel – die ließen sich nicht blicken!!


Sommercamp: Naturforscher unterwegs

04.-06.07.2016

Bereits zum vierten Mal fand in der ersten Ferienwoche unser Sommercamp statt. Es war spannend, lustig, einzigartig, mit einer wundervollen Kinderschar! Da bekanntlich Bilder mehr sagen als tausend Worte, seht Euch unseren Film darüber hier an! >>

 

 

 


Projekt Natura 2000 Volksschule Ladendorf

Frühjahr 2016

Unser Projekt gemeinsam mit der eNu (Energie- und Umweltagentur NÖ) zur Erhaltung der vielfältigen Trockenrasen in Ladendorf (Leiser Berge im Weinviertel), begann heuer mit Naturerlebnistagen vor Ort mit der Volksschule Ladendorf. Die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen zogen als Trockenrasen-Reporter ins Gelände, erkundeten die Besonderheiten, und berichten über ihre Erlebnisse in der 1. Ladendorfer Trockenrasen-Zeitung! Hier könnt Ihr sie ansehen...

 

 


Libellentraining: Flugkünstler mitten unter uns

24.06.2016

Gewässer in den Donauauen, ein Landschaftsteich sowie ein Schwimmteich im Siedlungsgebiet - das waren die Ziele beim ersten Libellentraining der Niederösterreichischen Naturschutzakademie geleitet von Martina Staufer. Bei hochsommerlichen Tmperaturen konnten wir einen Überblick und eine Einführung in die Charakterarten dieser Lebensräume bekommen. Leicht bestimmbare Arten wie der Plattbauch oder die Gebänderte Prachtlibelle waren ebenso darunter wie so manch "knifflige" Kleinlibelle. Die Allermutigsten nutzten auch die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad.


Tagfaltertraining: Wiesen im Berggebiet

18.06.2016

Mit großen Erwartungen fuhren wir an diesem nicht ganz trockenen Junitag ins Gscheid. Schon beim ersten Stopp war der Anblick der Narzissenwiesen überwältigend! Dank der bunt gemischten Gruppe von Fachexperten und Laien wurde über die Vegetationsgesellschaften und Pflanzen-Arten (wer hat Swertia perennis schon gesehen?) ebenso gefachsimpelt wie über die beeindruckende Vielfalt an Tierarten. Die Liste an Tagfaltern, die im Laufe des Tages zusammenkam, ließ keine Wünsche offen, darunter u.a. die auf Schlangenknöterich spezialisierten Randring-Perlmuttfalter (Boloria eunomia) und Blauschillernder Feuerfalter (Lycaena helle), eine FFH-Art. Nachdem unter unseren Füßen noch eine Kreuzotter hinweghuschte, gingen wir zur Stärkung auf Kaffee und Topfenstrudel.


Projektwoche mit der VS St. Martin im Naturpark Raab

13.-17.06.2016

Eine ganze Woche lang erforschten die 3. und 4. Klassen der Naturparkschule St. Martin im Südburgenland auf spielerische Art und Weise ihre einzigartige Umgebung. Im großen Schulgarten, in den umliegenden Wiesen, Streuobstwiesen, Wäldern und an der Raab entdeckten wir alles, was das Herz begehrt, von Schmetterlingen über Vögel, Igel, Schlangen, Frösche bis hin zu den winzig kleinsten Wassertierchen im Mikroskop. Die Kinder und Direktorin Claudia Kögl-Kröpfl waren ebenso begeistert wie wir von der Naturschutzakademie!

 


Blumenberge im Weinviertel: Lebensgemeinschaften und Pflege

05.06.2016

Bei der ersten gemeinsamen Exkursion mit dem Naturschutzbund NÖ konnten die zahlreichen TeilnehmerInnen die volle Blütenpracht am Bisamberg und am Galgenberg bewundern. Monika Kriechbaum half bei der Identifizierung der prächtigen und seltenen Blumen, vom Großen Ehrenpreis bis zur Riemenzunge, und Maria Zacherl entdeckte sogar eine Sägeschrecke für uns. Manuel Denner und Margit Gross erläuterten die unterschiedlichen Pflegemethoden auf den beiden Standorten: Hier werden Gehölze ausgehackt, dort sorgen Schafe und eine Nachpflege für die Eindämmung der Gehölze. Vor- und Nachteile wurden thematisiert. Im Unterstinkenbrunner Feuerwehrhaus gab es zum Ausklang noch eine feine Stärkung.


Biologische Vielfalt am Wegesrand

31.05.-02.06.2016

Blumen und Tiere, die man/frau beim Spazierengehen rund um die Ortschaft sieht und hört, mitsamt den G´schichteln und Spielen, die sich rund um diese ranken, waren Inhalt der drei halbtägigen Fortbildungen in Retz, Stockerau und Eisenstadt. Mit viel Enthusiasmus und Humor waren die TeilnehmerInnen dabei, gewöhnliches und außergewöhnliches zu entdecken, „Rechte der Natur“ davon abzuleiten, und neue Spielideen mit nach Hause zu nehmen. Und einige feine neue Landschaften für die persönliche Landkarte zu erschließen. Danke an alle, die ihr Wissen und ihre guten Ideen – vom Schilfboot über den Wurliwurm bis zum „Sensenmörder“ - mit uns allen teilten!


Exkursionsseminar: Naturschutz vor den Toren Wiens

24.-30.05.2016

Am 24.5. traf die hochkarätige und wissbegierige Gruppe rund um Direktor Johann Schreiner von der Alfred Töpfer Akademie aus Niedersachsen in Stockerau ein. Fünf Tage lang zeigten sich Natur und Wetter rund um Wien von ihrer allerbesten Seite. Unsere regionalen Partner präsentierten auf professionelle und unterhaltsame Weise u.a. die Storchenwiesen und Koniks in Marchegg, Urwaldreste am Dürrenstein, Brutvögel und Salzsteppen im Seewinkel, blühende Wiesen im Wienerwald und in der Wachau, flußbauliche Renaturierungsmaßnahmen an March und Donau, und vieles mehr. Auch das Rahmenprogramm – Museumsdorf Niedersulz, Kanufahren im Altarm, Sightseeing in Wien, Verkostung regionaler Schnäpse und Weine, Schifffahrt, usw. - erfreute sich großer Beliebtheit. Die Highlights? Je nach Betrachter/in wurden viele verschiedene genannt („brütende Säbelschnäbler und Flussseeschwalben direkt am Weg“, „Bienenfresser und Smaragdeidechse so nah vor der Linse“...). Am erstaunlichsten für die Besucher aus dem Norden war wohl die enorme Vielfalt der Lebensräume und Arten auf so geringen Distanzen. Bis Montag früh waren neue Freundschaften entstanden und alle hoffen auf ein Wiedersehen!


Tagfaltertraining: Artenreicher Waschberg

20.05.2016

Ganz unerwartet wurden wir bei der Ankunft am Michlberg-Waschberg von einem Regenschauer begrüßt. Die Schmetterlinge hielten sich zunächst versteckt, aber die Exkursionsleiter fanden reichlich Fraßspuren und Gespinste, sowie verschiedenste anderen Insekten, Orchideen und weitere attraktive "Beute". Die Ausdauer der TeilnehmerInnen machte sich bezahlt, Florian - der jüngste Teilnehmer - hatte ein besonders gutes Händchen mit dem Schmetterlingsnetz, und als sich der Himmel wieder lichtete, fanden wir in den bunten Salbei-Glatterhafer-Wiesen und Halbtrockenrasen doch 10 Tagfalter- und zahlreiche Nachtfalter-Arten! (Fotos: Josef Semrad).


Fledermaus-Ersatzquartier-Workshop

15.04.2016

Nach einer gewohnt kompetenten Einführung von Kathi Bürger (KFFÖ) zimmerten acht eifrige TeilnehmerInnen Flachkästen für Fledermäuse als mögliches Ersatzquartier - rechtzeitig für die heurige Saison. Da Kathi (mit Assistenz von Karl Vokoun - ein herzliches Dankeschön!) die unzähligen Kleinteile schon schön vorbereitet und zurechtgeschnitten mitbrachte, konnten alle nach Herzenslust bohren, hämmern und schleifen. Zuletzt gab es sogar noch ein "Antik-Finish" mit dem Bunzenbrenner. Nun können die stolzen neuen Hausbesitzer gespannt darauf warten, welche Fledermäuse einziehen werden - geeignet sind die Kästen u.a. für Abendsegler, Bart-, Mücken- und Mopsfledermaus (Fotos: Silvia Osterkorn).


ÖKOLOG-Treffen im Weinviertel

01.04.2016

Unsere erste Veranstaltung im Jahr 2016 fand in Partnerschaft mit der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich und dem ZIS (ehemals SPZ) Stockerau statt. Der Nachmittag begann mit einer Kräuterwanderung in der Au und einer Paddel-Tour im Altarm. Danach konnten sich die Pädagoginnen – und ein Pädagoge! – sowie die VertreterInnen von Landesschulrat, Umweltbildungsnetzwerk und Gemeinde beim köstlichen Wildkräuter-Buffet in der Schule laben. Nach dem Festakt mit der Verteilung von ÖKOLOG-Urkunden verweilten die gutgelaunten Gäste noch an den Infoständen und am Buffet. (2 Gruppenfotos: Dieter Rathauscher/NÖN).


Stockerauer Herbst-Workshop: Management von Trockenlebensräumen im Pannonischen Raum

30.10.2015

Bei unserer ersten großen Fachveranstaltung mit acht spannenden Impulsvorträgen konnten die zahlreichen TeilnehmerInnen auch ihre eigenen Erfahrungen einbringen, im Pro Action Cafe mit neun brisanten Themenfeldern.

Die Themen reichten vom geeigneten Schnittzeitpunkt, über Beweidung, Mähgutentsorgung, Problemarten-Management und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Prioritätensetzung im Artenschutz sowie der Kommunikation vor Ort. Viele Ideen und Lösungsvorschläge für Probleme wurden diskutiert. Eine ausführliche Nachlese zu allen Vorträgen und Themenfeldern finden Sie in der online-Zeitschrift bcbea. Eine Literatursammlung zu verschiedenen Trockenrasen-relevanten Themen wird in Kürze hier online gestellt. Eine Fortsetzung zur Auseinandersetzung mit der Thematik und praktischen Lösungsansätzen ist für nächstes Jahr geplant! (Fotos: Verena Melzer)

Ergebnisse der Tagung in der Zeitschrift BCBEA!

 


"Von der Feenhaube zum Galgenberg“: Umweltbaustelle des Alpenverein

24.-26.10.2015

Bereits zum vierten Mal fand heuer im Oktober der dreitägige Pflegeeinsatz auf Weinviertler Trockenrasen statt. Organisiert vom Alpenverein Stockerau und unter fachkundiger Leitung vom NÖ Naturschutzbund werkten täglich bis zu 30 Jugendliche und andere freiwillige Helfer mit Hacken, Astscheren, Motorsensen und Rechen, um den Gehölzaufwuchs zu reduzieren und Wiesen zu mähen. Am 3. Tag stand heuer erstmals der Bisamberg anstatt des Michelbergs am Programm. „Schweißtreibend, aber ein tolles Erfolgserlebnis!“, so der Kommentar eines Jugendlichen.


Natürliche Oberfläche in Metall

3.10.2015

Der Sammelauftrag von Schmuckkünstlerin Birgit Wie. führte uns zunächst in die Au – wo es, trotz Sommertrockenheit, gar nicht so einfach war, trockene Naturmaterialien für die Weiterverarbeitung zu Kunstwerken zu finden. Mit der Walze verewigten wir dann Abdrücke von Blättern, Früchten und Samen in Zinn- und Silberplättchen. Am Ende des Tages und einigem Feuerzauber waren aus diesen Rohmaterialien viele schöne Schmuckstücke entstanden!

 


Heuschreckentraining III

11.9.2015

Die Wanderung mit zehn TeilnehmerInnen auf den Spuren von Franz Werner 100 Jahre nach seinen Erhebungen fand unter eher ungünstigem Heuschreckenwetter bei Wolken und Feuchtigkeit statt, vor allem dank der sehr fangfreudigen Kinder konnten wir aber einen guten Querschnitt durch die Heuschreckenwelt des unteren Kamptals kennenlernen. 20 Heuschrecken- und Fangschreckenarten waren zu finden. Im Vergleich zu Werners Zeiten, als die Trockenwiesen noch großflächig beweidet und offen waren, fehlten die Habitatspezialisten wie die Große Höckerschrecke oder der Schwarzfleckige Grashüpfer. Dafür fanden wir einige ihm noch unbekannte oder damals sehr seltene Arten wie die Rote Keulenschrecke oder die Große Goldschrecke, die als typische Arten verbrachender Wiesen oder Säume damals kaum Lebensräume vorfanden. (Fotos: Josef Semrad)


Heuschreckentraining II

18.7.2015

Die südliche Eichenschrecke im Badezimmer der Lackinger-Papsts ließ schon ahnen, dass da noch einiges auf die TeilnehmerInnen beim Heuschrecken Losen in Ritzing wartete. Beim Rundgang vom Garten über die Raine und Böschungen bis hinauf zum Trockenrasen am Rabenkropf konnten insgesamt 28 Arten visuell oder akustisch nachgewiesen werden! Bienenfresser rufende Wachteln ergänzten das endrucksvolle Naturerlebnis.

 


English for Environmentalists - Communication and Language Skills

12.-17.7.2015

Six days of English! Seems like a lot of time to spend on a course… But not with trainer Mark Sixsmith. He is a real expert and knows how to teach „everything“ - from how to address visitors, name trees, argue a case for (or against) wind farms, communicate Natura 2000 legislation in English – or get the grammar right. And it was so much fun! Each evening, „after-class-practicing“ seemed to extend late into the night…


Sommercamp 2015: Naturforscher unterwegs

6.-8.7.2015

Das Geheimrezept für ein cooles Sommercamp: gut gelaunte Kinder, Badewetter, Wasser, Schlamm, Boote, Fledermäuse, Feuer, Schmetterlinge, Igel, und eine Portion Mut zum Hand anlegen wenn der Bohrer am Nistkastenholz brummt! Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen, oder? „Was hat dir am besten gefallen?“ „Alles“;-)

 


Weiterbildung für KellergassenführerInnen

19.6.2015

Am Vormittag erkundeten wir die Weingärten und Brachen mit Direktor Martin Faber und den SchülerInnen der landwirtschaftlichen Fachschule. Später folgten zahlreiche KellergassenführerInnen der Einladung von Johannes Rieder zur Weiterbildung in der herrlichen Weingartenlandschaft rund um Poysdorf. Thomas Holzer erzählte Geschichten zu allen Pflanzen, Insekten oder Vögel am Weg. Als besonderes Highlight der Region ließ sich der Kreuzenzian, samt zugehörigem Ameisenbläuling, bewundern. Beim Heurigen in Poysdorf konnten wir diesen feinen Tag würdig abschließen.


Frühsommer-Paddeln

13.6.2015

Hurtig im zick-zack ging es das Krumpenwasser (Donauauen) entlang, als FreundInnen, ReferentInnen und PartnerInnen der NÖ Naturschutzakademie zum gemeinsamen Bootsfahren unterwegs waren. Vom Baden hielten uns drohende Gewitterwolken ab, aber bis wir zu köstlichen Grillspeisen im Augasthaus Konrad eintrafen, hatte sich wieder allseits Heiterkeit durchgesetzt.